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    Der verwunschene Park

    30. Juli 2024
    in Freizeit, LINZAgschichten
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    Eine „barbarische Zerstörungswelle gegen die historische Kultur der Landeshauptstadt“ nennt der ehemalige Landeskonservator Wilfried Lipp die im vorigen Jahrhundert begonnene Abrisswelle in Linz – 1972 musste auch die im Jugendstil erbaute Hatschek-Villa am Bauernberg einer optisch scheußlichen Landwirtschaftskammer weichen. Von der Villa konnte damals zumindest der Teich und teilweise auch der Park erhalten werden. Ein wahres Linzer Kleinod!

    Was in Linz generationenübergreifend und man möchte fast schon sagen von den Stadtoberen mit Inbrunst gelebt wird,  ist die Abrissmentalität . Prominenteste Opfer dieser  Entwicklung sind u.a. das Schiffmeisterhaus an der Donaulände (1962 abgerissen), das Schloss Hagen am Pöstlingberg (1963), die Wollzeugfabrik (1969 gesprengt), die historische Eisenbahnbrücke (2015 zerlegt) und die Hatschek-Villa am Bauernberg (R.I.P. 1972).  

    Der Aphrodtentempel – hier befand sich bis 2008 eine 1942 aufgestellte Bronzefigur von Wilhelm Wandschneider – sie war ein Geschenk Adolf Hitlers an die Stadt Linz.

    Der Bauernberg an den Abhängen zwischen dem Linzer Stadion und der Waldeggstraße hat eine spannende Geschichte. Während weiter oben – am heutigen Stadiongelände – Ziegel hergestellt wurden, diente der untere Bereich bis 1900 als Sandabbaustätte für das dynamisch wachsende Linz. 1910 schenkte der Industrielle Ludwig Hatschek der Stadt die an seine Villa angrenzenden Gründe, um hier einen Park zu schaffen. Heute liegt der Park zwar etwas abseits des hektischen Stadttreibens, er ist aber einer der schönsten der City. Speziell jener Bereich, der zur ehemaligen Hatschek-Villa gehört. 

    Von der Villa selbst steht nur mehr das große Einfahrtstor, Teile des schmiedeeisernen Zauns sowie das Pförtnergebäude. Die heute hier befindliche Landwirtschaftskammer wirkt wie ein stumpfes Symbol einer nur schwer nachvollziehbaren Modernisierungswelle, die bis heute andauert. Die im Jugendstil erbaute Parkanlage wurde 1911 bis 1915 geschaffen. Ludwig Hatschek spendete einige Kunstwerke für den Park, wie etwa den von Adolf Wagner von der Mühl geschaffenen Berggeist, den Aphroditentempel und den Neptunbrunnen. Schönster Platz: der eingefasste Teich – speziell bei Sonnenaufgang ein fast magischer Platz. 

    Ebenfalls noch erhalten: der Teich vor der ehemaligen Hatschekvilla.
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