• Verrückt oder Visionär?: voestalpine-Schlackeberge als Untergrund für eine Skihalle!
⛷ In der breiten Öffentlichkeit angekommen ist nun endlich das Projekt eines Skidomes in Österreich. Sooo visionär  ist die Idee allerdings nicht: Aktuell gibt es weltweit 125 Skihallen mit echtem Schnee. Davon liegen 34 in Europa und 53 alleine in China.
Warum also nicht der Linzer Zentralraum als Standort? Das Potenzial – enorm! Vergleichbare Hallen kommen auf 700.000 bis einer Million Besucher pro Jahr, das entspricht der aktuellen jährlichen Gesamt-Nächtigungszahl von Linz.

Knackpunkt ist vor allem der Flächenverbrauch. Um die zehn Hektar wären wohl nötig. Aber es gibt bereits gewidmete oder brachliegende Flächen. Eine Nutzung der Gewerbeflächen beim Flughafen Linz, die in der Vergangenheit immer wieder zur Disposition bezüglich Betriebsansiedlungen genannt wurden, wäre spannen. Dort wäre Platz – inklusive attraktiver Westbahn-, Flughafen- und Straßenanbindung.

Schlackeberge als Skipisten?
Spannend auch die Idee, als Untergrund die knapp 100 Meter hohen Schlackberge der voestalpine zu nutzen – klingt abwegig, wäre aber ein mustergültiges Vorzeigebeispiel, einer „toten“ Fläche neues Leben einzuhauchen. Auch Deutschlands größte Halle, die  Snow World in Neuss wurde auf einer ehemaligen Hausmülldeponie errichtet. 🚠🏔

Foto: LINZA stadtmagazin / KI-unterstützt
Mittwoch, Oktober 28, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Sind längere Ausgehzeiten für 12-, 13- und 14-Jährige derzeit wirklich sinnvoll?

9. November 2022
in Linz, Politik
0
SHARES
62
VIEWS
Share on Facebook

Oberösterreich will seine Ausgehzeiten im Jugendschutzgesetz auflockern. Demnach sollen Kinder/Jugendliche mit 12 oder 13 Jahren künftig bis 23 Uhr und damit eine Stunde länger alleine unterwegs sein dürfen. Zwischen 14 bis 16 Jahren soll die „Sperrstunde“ von Mitternacht auf ein Uhr morgens verlängert werden. „Gerade jetzt in diesen Zeiten mit so einer Forderung daherzukommen, zeugt von wenig Hausverstand“, sagt MFG-Landtagsabgeordnete Dagmar Häusler, die an der Idee der längeren Ausgehzeiten keinen Gefallen findet. SPÖ, Grüne, NEOS und wohl auch Teile der ÖVP sind für die Ausweitung.

Mehrheitlich Jugendliche von 13 bis 16, 17 Jahren und mit Migrationshintergrund rotteten sich am Halloweentag in Linz zusammen, griffen Passanten und die Polizei mit Flaschen, Steinen und Böllern an: In der Linzer Innenstadt herrschten Ende Oktober stundenlang bürgerkriegsartige Zustände. Dazu strömen derzeit enorm viele Jugendliche und junge Männer über die bekannten Fluchtrouten nach Österreich. Zusätzlich bleiben aus Stromspargründen immer mehr Beleuchtungen dunkel, die Unsicherheit aber auch das subjektive Sicherheitsgefühl haben sich deutlich erhöht. „Just in diesem Szenario überlegt die Landesregierung eine Ausweitung der Ausgehzeiten für Kinder und Jugendliche, das ist völlig absurd“, so Dagmar Häusler.

Hintergrund: Das betreffende Jugendschutzgesetz in Oberösterreich läuft 2023 aus. Dagmar Häusler: „Die Harmonisierung der Ausgehzeiten in den Bundesländern ist ja grundsätzlich keine schlechte Idee, um bundesweit eine einheitliche Regelung zu haben. Die Frage ist nur, in welche Richtung man harmonisiert. Jetzt die Regelung so auszulegen, dass Kinder und Jugendliche noch länger alleine draußen sein dürfen – wozu?“ Alleine schon der Gedanke, dass 14-jährige Mädchen alleine und nach Mitternacht in Linz unterwegs sind, lässt wohl so manche Eltern erschaudern, glaubt Häusler. Oberösterreich sei zudem nicht mit dem beschaulichen Vorarlberg oder anderen Bundesländern zu vergleichen, das würden auch die vielen Gewaltdelikte und Vorkommnisse im Linzer Zentralraum ganz klar zeigen.

„Alleine schon der Gedanke, dass 14-jährige Mädchen alleine und nach Mitternacht in Linz unterwegs sind, lässt wohl so manche Eltern erschaudern“

Eigenverantwortung ja, aber…
Dagmar Häusler empfiehlt, eine bundesweite Vereinheitlichung eher in Richtung OÖ-Modell anzustreben. Eine Ausweitung in der derzeitigen Situation sei jedenfalls undenkbar – gerade bei diesen sensiblen Altersgruppen: „Und ich kenne auch kaum eine Mutter oder einen Vater, die bzw. der sein 14-jähriges Kind bis ein Uhr Früh alleine auf der Straße sehen will.“ 

Auch eine aktuelle LINZA-Onlineumfrage kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Demnach halten 79 Prozent der Teilnehmer die derzeitige Regelung mit 22 Uhr für bis zu 13-Jährige und 24 Uhr für 14-/15-Jährige für ausreichend.

„In einem Szenario von extremer Zuwanderung, abgedrehten Beleuchtungen und nächtlichen Straßenschlachten diskutieren wir über längere Ausgehzeiten von 13- und 14-Jährigen. Ich halte das für fahrlässig und unverantwortlich.“


Eigenverantwortung mache durchaus Sinn und gehöre ja auch zur DNA von MFG, aber genau diese Eigenverantwortung greife etwa bei 13-jährigen nicht. Häusler: „Im Straßenverkehr ist diese Altersgruppe ja richtigerweise auch noch vom Vertrauensgrundsatz ausgeschlossen.“ Der jetzige Zeitpunkt für eine Ausweitung sei daher mehr als ungeeignet. Dagmar Häusler fordert daher eine Verschiebung der Diskussion„um zumindest um ein Jahr.“

Titelfoto: Alois Endl

Previous Post

Ein „Pakt für Linz“ voll heißer Luft

Next Post

Endlich: Startschuss für den Radweg auf der ehemaligen Florianerbahn-Trasse

Next Post

Endlich: Startschuss für den Radweg auf der ehemaligen Florianerbahn-Trasse

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

25. Oktober 2026
Screenshot

Traun bei Ebelsberg: Zurück zum Ursprung!

25. Oktober 2026

29 Kilometer Straßenbahn zum Preis von einem Kilometer Westring

23. Oktober 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

27. Oktober 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

Screenshot

Traun bei Ebelsberg: Zurück zum Ursprung!

Eine Skihalle für Österreich: Warum nicht im oö. Zentralraum?

28. Oktober 2026

Potocnik kehrt vor seiner eigenen Haustür

28. Oktober 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

27. Oktober 2026

Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?

26. Oktober 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Eine Skihalle für Österreich: Warum nicht im oö. Zentralraum?
  • Potocnik kehrt vor seiner eigenen Haustür
  • RONCALLI ist zurück in Linz!

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm