• 🎣 SCHWARZFISCHER: HAT LINZ EIN PROBLEM?
Ist das vielleicht auch ein Zeichen steigender Armut? „Linz hat ein massives Problem mit Schwarzfischern“, schreibt uns der langjährige Linzer Angelfreund B.
Gemeint sind unter anderem Bedienstete von Lastkähnen und Kreuzfahrtschiffen, aber auch in Linz ansässige Personen, die laut seinen Beobachtungen völlig ungeniert ohne Lizenz in den Häfen und an der Donau fischen – und sich dabei weder an Entnahmeregeln noch an Schonzeiten oder Mindestgrößen halten sollen.

👉 „Als ehrliche Fischer zahlen wir 230 Euro für die Jahreskarte, um damit auch den Neubesatz zu ermöglichen. Kontrollen gibt’s aber so gut wie keine“, ärgert sich B.
Dabei können Verstöße gegen das OÖ Fischereigesetz teuer werden: Für entsprechende Verwaltungsübertretungen sind Geldstrafen von bis zu 2.200 Euro möglich.
🎣 Frage an die Linzer Angler-Community:  Wird an der Linzer Donau tatsächlich zu wenig kontrolliert?
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„Zwentendorf habn ma gschafft, jetzt schützen wir Molln“ – nächste Klimademo im Anmarsch

14. September 2023
in Freizeit, Klima
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Pünktlich zum Schulbeginn erwachen auch wieder die „Friday for Future“-Demos: Diesen Freitag, 15. September, wird zum nächsten „Klima-Streik“ gebeten. Motto: „Zwentendorf habn ma gschafft, jetzt schützen wir Molln, wir wollen kein Gas aus Molln!“… klingt nett, auch wenn das Humbug ist.

Alleine die Aussage „Zwentendorf habn ma schafft“ scheint gewagt, waren doch die Friday for Future-Macher bei der damaligen Volksabstimmung über die Zukunft des AKW Zwentendorf (5. November 1978) allesamt noch nicht auf der Welt – oder müssten heute mindestens 64 Jahre alt sein, um damals stimmberechtigt gewesen zu sein. Ganz abgesehen davon: Das Nein zum AKW Zwentendorf vor 45 Jahren rettete weder unser Klima noch war es ein brauchbarer Beitrag zum Umweltschutz. Vier Jahrzehnte lang bliesen stattdessen mehrere neu errichtete Kohle- und Gaskraftwerke Millionen Tonnen von CO2 in die Luft, wertvolle Auenlandschaften an Flüssen wurden Wasserkraftwerken geopfert – das Ganze befeuerte den Klimawandel erst so richtig, die Nachwirkungen spüren wir aktuell.

Der Klimastreik-Flyer weist die Richtung: „Wir wolln kein Gas aus Molln“

Und was hat das mit Molln auf sich? Dort wird ein Vorkommen von 22 Milliarden Kubikmetern Gas vermutet (zum Vergleich: Österreich verbraucht pro Jahr circa 8,5 Milliarden Kubikmeter Gas), das nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch die Haushalte dringend benötigen würden – und durch das teure und umweltschädliche Flüssiggas-Importe aus Übersee zurückgedrängt werden könnten, ebenso wie Strom aus Kohle- und Müllverbrennungskraftwerken. Denn klar ist: Österreich ist noch viele Jahre – oder besser Jahrzehnte– auf Erdgas angewiesen.

Die Friday for Future-Demo startet am 15. September um 9 Uhr beim Volksgarten. Alle Schüler, die für die Demo schwänzen wollen, haben keinerlei Konsequenzen zu fürchten.

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