• 🎣 SCHWARZFISCHER: HAT LINZ EIN PROBLEM?
Ist das vielleicht auch ein Zeichen steigender Armut? „Linz hat ein massives Problem mit Schwarzfischern“, schreibt uns der langjährige Linzer Angelfreund B.
Gemeint sind unter anderem Bedienstete von Lastkähnen und Kreuzfahrtschiffen, aber auch in Linz ansässige Personen, die laut seinen Beobachtungen völlig ungeniert ohne Lizenz in den Häfen und an der Donau fischen – und sich dabei weder an Entnahmeregeln noch an Schonzeiten oder Mindestgrößen halten sollen.

👉 „Als ehrliche Fischer zahlen wir 230 Euro für die Jahreskarte, um damit auch den Neubesatz zu ermöglichen. Kontrollen gibt’s aber so gut wie keine“, ärgert sich B.
Dabei können Verstöße gegen das OÖ Fischereigesetz teuer werden: Für entsprechende Verwaltungsübertretungen sind Geldstrafen von bis zu 2.200 Euro möglich.
🎣 Frage an die Linzer Angler-Community:  Wird an der Linzer Donau tatsächlich zu wenig kontrolliert?
Montag, September 21, 2026
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Grüngürtel Auhof: Was ist da überhaupt noch schützenswert?

6. November 2024
in Klima, Linz
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Nein, viel bleibt nicht mehr übrig vom bis vor kurzem noch schützenswerten Grünland in Auhof – auch ohne den Bau der geplanten Digital Universität wird das umstrittene Areal nur noch wenig mit Natur zu tun haben, denn: Laut den Trasse-Plänen für die neue Regional-Stadtbahn soll diese neben dem bereits gebauten Autobahnanschluss Auhof ebenfalls mitten durch das umstrittene Gebiet führen.
Zwei große Schneisen wurden bzw. werden auch ohne der geplanten Digital Universität durch den Grüngürtel geschlagen, damit ist das Areal de facto „urbanisiert“ und nur noch sehr bedingt als Grünland einzustufen.
  • Im Osten durchschneidet die Mühlkreisautobahn das Areal, im Westen die vielbefahrene Altenberger Straße.
  • Mittendurch führt seit einigen Wochen der neue A7-Autobahnzubringer samt Kreisverkehr.
  • Und ab 2028 wird hier zusätzlich die etwa 15 Meter breite, oberirdische Schneise für die Stadtbahn gegraben werden – inklusive noch breiterer Haltestelle. Nur der Nordteil (bis zum neuen A7-Kreisverkehr) verläuft dabei unterirdisch – inklusive einem großen Tunnelportal samt Einfahrtsrampe.
  • Oder anders gesagt: Da wäre der Bau der Digital Uni auch schon egal, weil allzu viel Natur gibt es hier nicht mehr, die dann noch schützenswert ist…

Kommentar
Irgendwie seltsam: Der Bau eines Autobahn-Halbanschlusses durch den Grüngürtel regt (fast) keinen Anrainer auf. Auch die geplante S Bahn-Trasse mitten durchs Grünland ist egal, weil es ja ein „gutes“ Projekt ist. Ganz anders die geplante Digital Universität, die bei manchen auf fast schon militante Ablehnung stößt. Ganz so, als ob es „gute“ und „böse“ Grünlandvernichtung gäbe.
Meint man es ernst mit dem Schutz des Grüngürtels, dann hätten all jene Parteien, die gegen den Bau der Digital Uni an diesem Ort wettern, auch keine Zustimmung zum Bau des Autobahn-Halbanschlusses im Grünen geben dürfen – und auch nicht zur S Bahn-Trasse an derselben Stelle. Alles andere ist Pharisäertum.
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