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Bis zu dreimal so teuer: AK entlarvt hohe Zusatzgebühren bei Park-Apps

Vizebürgermeister Hajart fordert günstigeres Handy-Parken in Linz

26. Februar 2026
in Freizeit, Linz
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Die AK Oberösterreich hat die Kosten von Park-Apps unter die Lupe genommen. Ergebnis: Wer in Linz eine halbe Stunde per App parkt, zahlt bis zu 55 Prozent mehr als den offiziellen Mindesttarif. Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) sagt: „Digitale Parkservices dürften das Parken nicht spürbar verteuern.“ Gefordert ist Finanz- und Gebührenstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ), der nun handeln muss, so Hajart.

Auslöser ist ein aktueller Vergleich der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) zu Park-Apps in Linz, Steyr und Wels. Die Untersuchung zeigt teils erhebliche Preisunterschiede durch Service- und Transaktionsgebühren der Anbieter – bis zu 50 Cent pro Parkvorgang. In Linz kann eine halbe Stunde Parken dadurch statt offiziell 1 Euro bis zu 1,50 Euro kosten. Bei Verlängerungen fallen die Gebühren erneut an. In manchen Fällen – besonders in Wels – liegen die Gesamtkosten laut AK sogar bis zu 100 Prozent über dem offiziellen Mindesttarif.

„Es muss sichergestellt werden, dass die Nutzung von Park-Apps nicht zu versteckten Mehrkosten führt. Finanz- und Gebührenstadtrat Gegenhuber ist gefordert, an der Preisschraube zu drehen und gemeinsam mit den Anbietern bessere Lösungen zu erarbeiten, damit Handy-Parken in Linz fair und nachvollziehbar bleibt. Es braucht in Linz vor allem auch mehr Transparenz bezüglich der unterschiedlichen Anbieter.“
Vzbgm. Martin Hajart

Hajart kritisiert, digitale Angebote sollten den Alltag erleichtern, nicht verteuern. Versteckte Mehrkosten durch hohe Pauschalen widersprächen diesem Ziel. Er fordert von der Stadt Linz eine Prüfung möglicher Maßnahmen, um faire Bedingungen zu schaffen. Dazu gehöre mehr Transparenz bei den unterschiedlichen Anbietern sowie Gespräche mit diesen, um bessere Konditionen zu erreichen.

Zugleich riet Hajart den Bürgerinnen und Bürgern, die verschiedenen Park-Apps genau zu vergleichen – hinsichtlich Gebühren, Konditionen und Gesamtkosten. Ein solcher Vergleich könne spürbar Geld sparen. Transparenz sei der erste Schritt, leistbare Preise müssten folgen.

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