Das ging aber flott: Ende April machten Hundebesitzer im Wasserwald mobil, um Verbesserungen für die zuletzt verkleinerte Hundefreilaufzone zu erwirken. Jetzt sagte die zuständige Stadträtin Eva Schobesberger zu, gewünschte Maßnahmen wie fehlende Bänke oder einen Schutzzaun umzusetzen.
Zur Vorgeschichte: 2024 wurde die Fläche im Wasserwald, auf der Hunde frei laufen dürfen, stark reduziert und gleichzeitig in Randbereiche verlagert. Dabei vergaß man bei der ‚Delogierung‘ auf ein Mindestmaß an Infrastruktur am neuen Standort. Doch das soll sich nun ändern: Der Linzer ‚Tierpapst‘ und Spallerhofer Pfarrer Franz Zeiger hat nach vielen Beschwerden nun das Heft in die Hand genommen, um Verbesserungen zu erreichen.
Im Rahmen einer Begehung haben 20 Hundefreunde Ende April Vorschläge zur Verbesserung der Missstände erarbeitet. Ein Plan wurde erstellt und an die verantwortlichen Stellen (Stadträtin Eva Schobesberger sowie LINZ AG als Verwalter des Wasserwalds) geschickt. Danach war die Stadtpolitik am Zug: „Wird gehandelt oder weiter vertröstet?“ fragte der Linzer „Tierpfarrer“ Franz Zeiger, der den Anstoß zu den nötigen Verbesserungen gab, am 11. Mai in einer Aussendung.
„Wir freuen uns, wenn die Maßnahmen so bald wie möglich umgesetzt werden. Die rund 7.000 Linzer Hundebesitzer und ihre Vierbeiner sagen „Danke und Wuff!“
Hauptwunsch: schattige Sitzgelegenheiten für die Hundebesitzer, während ihre Lieblinge ungestört herumtollen können – auf die wurde nämlich fast komplett vergessen. Weiters angeregt wurde, an der Ostseite der Freilaufzone einen Zaun zu errichten, um für die freilaufenden Hunde einen besseren Schutz vor der der Straße „Am langen Zaun“, auf der oft sehr schnell gefahren wird, zu gewährleisten.

Jetzt kam das erfreuliche Statement aus dem Büro der zuständigen Stadträtin Eva Schobesberger: „Wie schon bei der ersten Begehung vom 24.04.2026 besprochen, sind wir gerne bereit im Bereich der Hundefreilaufzone im Linzer Wasserwald weitere Infrastrukturmaßnahmen zur Attraktivierung umzusetzen. Neben den bereits bestehenden Sitzbänken werden wir vier weitere Bänke installieren. Eine entsprechende Planskizze mit einem Lagevorschlag haben Sie uns zukommen lassen. Um die Akzeptanz der Hundefreilaufzone weiter zu verbessern, sind wir auch bereit, die von Ihnen vorgeschlagene Barriere entlang der Straße „Am langen Zaun“ in Form eines Staketenzaunes zu errichten.“
Wenn auch nicht alle Vorschläge der Hundefreunde erfüllt werden (u.a. wünschte man sich eine zusätzliche Wasserstelle und ein zusätzliches WC, weil die beiden bestehenden relativ weit weg situiert sind) ist die Resonanz der Hundehalter-Community sehr positiv. Franz Zeiger: „Wir freuen uns, wenn die Maßnahmen so bald wie möglich umgesetzt werden. Die rund 7.000 Linzer Hundebesitzer und ihre Vierbeiner sagen „Danke und Wuff!“
PS: Und dass – zumindest in Linz – Blau und Grün gut zusammenarbeiten können, beweist die Tatsache, dass sich auch FP-Stadtrat Michael Raml (als zuständiger Ansprechpartner für Hundehalter, Freilaufzonen, Tierheime und Tierschutzfragen) im Hintergrund für eine positive Lösung einbrachte.















