Es sind oft die kleinen Projekte, die im Alltag den größten Unterschied machen. Mit der neuen, verbreiterten Rampe beim Ars Electronica Center wird eine der meistgenutzten Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer in Linz künftig deutlich komfortabler und sicherer. Stadt Linz und Land OÖ in Form von Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner gaben die neue Verbindung am Mittwoch offiziell für den Verkehr frei.
Wo sich bisher Fußgänger und Radfahrer auf einer nur 2,50 Meter breiten Rampe den Weg teilen mussten, stehen nun 3,50 Meter Breite zur Verfügung. Der bisherige Engpass an der Nibelungenbrücke gehört damit der Vergangenheit an – ein spürbarer Gewinn für die vielen Menschen, die täglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die Verbreiterung und Sanierung der Rad- und Fußgängerrampe kostete eine knappe Million Euro und wird vom Land OÖ und der Stadt Linz getragen.
„Eine leistungsfähige Mobilitätsinfrastruktur entsteht dort, wo bestehende Verbindungen gezielt verbessert werden. Mit der Verbreiterung der Rampe beim Ars Electronica Center wird ein wichtiger Lückenschluss für den Geh- und Radverkehr geschaffen. Das erhöht nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern sorgt auch für einen flüssigeren und komfortableren Verkehrsablauf im stark frequentierten Bereich der Nibelungenbrücke“, sagt Landesrat Günther Steinkellner.
Auch bei der Umsetzung wurde auf Effizienz gesetzt: Acht vorgefertigte Stahlsegmente konnten rasch auf dem bestehenden Tragwerk montiert werden. Ein modernes Geländer sorgt für freie Sicht auf die Donau, eine integrierte LED-Beleuchtung erhöht die Sicherheit in den Abendstunden und dank der kompakten Bauweise hielten sich Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit in Grenzen. „Die Umsetzung zeigt, wie gezielte Maßnahmen die Infrastruktur spürbar verbessern“, so Mobilitätsreferent Martin Hajart. Mit der neuen Rampe wird nicht nur ein Nadelöhr beseitigt – die Verbindung zwischen der Nibelungenbrücke und der Donaulände wird insgesamt attraktiver. Ein weiterer Baustein, mit dem Oberösterreich und die Stadt Linz zeigen, dass auch gezielte Verbesserungen an bestehender Infrastruktur die Lebensqualität im Alltag spürbar erhöhen können.















