Die Donau bleibt in Linz auf Rekordkurs. Am 16. Juli erreichte der Fluss 23,0 Grad und lag damit nur knapp unter dem bisherigen Höchstwert von 23,5 Grad, der erst im Vorjahr aufgestellt wurde. Bereits 2025 war der damals 30 Jahre alte Temperaturrekord zunächst auf 22,5 Grad verbessert und nur wenige Tage später gleich um ein weiteres Grad auf 23,5 Grad erhöht worden.
Auffällig ist heuer auch die außergewöhnlich hohe 24-Stunden-Durchschnittstemperatur von über 22 Grad – ein Wert, der selbst für die Donau bemerkenswert ist.
Der langfristige Trend ist eindeutig: Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist die durchschnittliche Wassertemperatur der Donau in Linz von 8,6 auf 10,5 Grad gestiegen. Besonders brisant: Rund zwei Drittel dieses Anstiegs entfielen allein auf die vergangenen 30 Jahre.
Trotz der ungewöhnlich warmen Donau wirkt sie im Vergleich zu den Badeseen der Region fast schon kühl. Der Pleschinger See erreicht bereits 27 Grad, der Pichlinger See 26 Grad. Auch der Feldkirchner See (25 Grad) und der Mondsee (25 Grad) haben sich längst von der klassischen Vorstellung einer erfrischenden Abkühlung verabschiedet. Wobei der Traunsee (23 Grad), der Hallstättersee (22 Grad), die Traun bei Ebelsberg (20,8 Grad) und die Enns bei Steyr (18,6 Grad) abkühlungstechnisch noch durchgehen.














