Eigentlich hätte am 24. September das neue Südamerika-Gehege im Linzer Zoo feierlich eröffnet werden sollen. Daraus wird vorerst nichts: Administrative Hürden bei der Einfuhr der Tapire machen dem Zoo einen Strich durch die Rechnung. Die gute Nachricht: Die ersten Bewohner ziehen trotzdem noch heuer ein – und die beliebten Capybaras können bereits im Herbst bestaunt werden.
Das neue Südamerika-Gehege zählt zu den großen Zukunftsprojekten des Linzer Zoos. Herzstück und Hauptattraktion sollen Tapire werden, doch ausgerechnet deren Übersiedlung nach Linz verzögert sich.
Grund dafür sind laut Zoo neue Regularien der EAZA, der Europäischen Zoovereinigung. Sie koordiniert zahlreiche Erhaltungszuchtprogramme und entscheidet damit auch über die Zuteilung von Tieren an die einzelnen europäischen Zoos. Neue Vorgaben verhindern nun die rechtzeitige Überstellung der für Linz vorgesehenen Tapire nach Österreich.
Der für 24. September geplante Eröffnungstermin musste deshalb abgesagt werden. Einen fixen Ersatztermin gibt es noch nicht, der Zoo rechnet derzeit mit einer Eröffnung im Frühjahr 2027.

Capybaras kommen trotzdem noch 2026
Ganz ohne neue Bewohner bleibt die Anlage bis dahin aber nicht. Bereits im Herbst 2026 sollen die ersten Wasserschweine – besser bekannt als Capybaras – in Linz eintreffen. Und auf die müssen die Zoobesucher nicht bis zur offiziellen Eröffnung warten: Die Tiere sollen bereits vorher – genauer gesagt ab Herbst – zu sehen sein.
Damit bekommt Linz noch heuer eine tierische Attraktion dazu. Capybaras sind die größten heute lebenden Nagetiere der Welt, gelten als ausgezeichnete Schwimmer und haben sich nicht zuletzt durch ihre ausgesprochen entspannte Art zu regelrechten Publikumslieblingen entwickelt.















