Es sind beeindruckende Zahlen: Von 17.945 im Vorjahr auf 30.815 heuer stieg die Zahl der Radfahrer von Mai bis Ende Juli am Donauradweg zwischen Linz und St. Margarethen. Das entspricht einem satten Plus von 71,7 Prozent. Der neue, 3,1km lange Geh- und Radweg ist seit Mai 2026 durchgehend befahrbar.

Der entscheidende letzte Lückenschluss war ein rund 400 Meter langer Abschnitt bei den Schiffsanlegestellen. Damit gibt es erstmals eine durchgehende und deutlich sicherere Verbindung für Radfahrer und Fußgänger vom Zentrum bis zum Donaustrand St. Margarethen und dem Zaubertal.
„Der neue Geh- und Radweg nach St. Margareten schuf nicht nur eine hochwertige und vor allem sichere Alltagsverbindung, sondern eröffnete auch neue Freizeitmöglichkeiten. Das drei Hektar große Naherholungsgebiet Donaustrand in Margarethen wurde zum attraktiven Radausflugsziel direkt vom Stadtzentrum aus.“
Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP)
Ein Schönheitsfehler bleibt allerdings: Richtung Wilhering endet die sichere Verbindung beim Burschenschafterturm bzw. an der Stadtgrenze. Für einen durchgehenden Radweg entlang der Donau Richtung Wilhering fehlt weiterhin der Lückenschluss.
Nibelungenbrücke: 3.800 Radler pro Tag
Ähnlich gut läuft – oder besser gesagt: rollt – es auf den Radwegen über die Linzer Donaubrücken: Auf der Nibelungenbrücke gab es sowohl im Mai als auch im Juni und Juli einen neuen Rekord. In den drei Monaten wurden insgesamt 339.627 Radfahrer gezählt – das sind fast 3.800 Radler pro Tag und um 18,4 Prozent mehr als im Vorjahr (286.750).
Eisenbahnbrücke: Erstmals über 100.000 Radler in einem Monat
Noch positiver sind die Zahlen auf der Eisenbahnbrücke: Hier gab es zwischen Mai und Juli ein Plus von 22,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – insgesamt wurden 297.939 Radler gezählt. Im Juli wurde zudem erstmals überhaupt die Marke von 100.000 Radfahrern innerhalb eines Monats geknackt: 102.410 Radler passierten die Zählstelle.
Zahlen: Land OÖ















