Erfreuliche Entwicklung in Österreichs zweithöchster Spielklasse: Die Top 12 der 2. Liga kommen aktuell auf durchschnittlich 1.755 Fans pro Heimspiel – im Vorjahr waren es nur 1.201. Wären da nicht die vier Amateurteams von Sturm, Austria, Rapid und Salzburg: Deren überschaubarer Publikumsandrang drückt den Liga-Schnitt auf knapp 1.400 Zuschauer. Viele Heimspiele dieser Klubs laufen quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Kein Wunder also, dass aktuell wieder über die Rolle der Zweitteams im Profifußball diskutiert wird – und die Idee einer eigenen Nachwuchsliga wieder aufflammt. Die frühere, durchaus spannende U21-Meisterschaft wurde bekanntlich 1998 eingestellt. Der damalige SK VOEST etwa hatte jahrelang eines er besten U21-Teams, viele spätere Top-Profis wie „Mister Europacup“ Christian Stumpf oder Christian Mayrleb nutzten die U21 als Sprungbrett in den Profibereich.
So schlecht kann dieses Ligenformat also nicht gewesen sein. Ein weiteres prominentes Beispiel ist Toni Polster, der dreifache spätere Bundesliga-Torschützenkönig, er spielte danach in Italien, Spanien und Deutschland und wurde österreichischer Rekordtorschütze seiner Generation. Aus der Generation der 1980er und 1990er liefen über die U21-Mannschaften der Bundesligisten später bekannte Profis wie Andreas Herzog, Peter Stöger, Andreas Ogris, Heimo Pfeifenberger, Gerald Glatzmayer oder Christian Prosenik auf.














