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    Im Namen der Verkehrsicherheit für dumm verkauft.

    25. Dezember 2015
    in Meinung
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    Fünf neue fixe Radarboxen ließ Linz in den letzten Wochen installieren. Grundsätzlich eine vertretbare Sache – wären die Dinger nicht großteils an endlos geraden, extrem breiten Straßenstellen postiert, bei denen man fast gar nicht anders kann, als die erlaubten 50km/h zu überschreiten. Mit Verkehrssicherheit, wie das von Neo-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) und seiner Vorgängerin, Karin Hörzing (SPÖ), brav aufgesagt wird, hat das genauso viel zu tun wie alkoholfreies Ottakringer Bier mit einem deftigen Räuscherl: null komma Josef.

    Vor allem, wenn man weiß, dass 80 Prozent der „Schnellfahrer-Steuer“ an die Stadt gehen – und nur 20 Prozent an die Polizei. Bei einer 30 Euro-Strafe, die man für eine Überschreitung von 10km/h mindestens kassiert, gehen somit satte 24 Euro an Linz. Schnell verdiente Marie ohne jede Gegenleistung.

    Liebe Stadtpolitik: BITTE verkauft uns mit Aussagen wie „Das dient ausschließlich der Verkehrssicherheit“ nicht für dumm. Es grenzt fast schon an Beleidigung, wenn ihr ernstlich denkt, irgendjemand schluckt das. Denn dort, wo die Radarkast’ln stehen, geht’s einzig und allein ums Kasse machen.
    Die neuen Blitzer an der Dauphinestraße in Kleinmünchen etwa stehen bei der A7-Überführung – einer extrem breiten, geraden Straße, die über eine der meistbefahrenen Autobahnen Österreichs führt. Hier gab und gibt es so gut wie keine Unfälle. Am Ende der Brücke befinden sich zudem weit einsehbare Ampelanlagen, die bei Grün zum „Noch-schnell-drüberkommen“ animieren. Eine sichere Sache, was fette Radarstrafen betrifft.

    Detto in der Gruberstraße: Auch hier ein endlos breiter, schnurgerader Straßenkörper mit Ampeln im 400-Meter-Abstand. Aufgrund der Breite merkt man oft kaum, dass man das Limit von 50km/h überschreitet. Hier ein Radargerät zu postieren: eine perfekte Gelddruckmaschine.

    Oder bei der Wankmüllerhofstraße (gegenüber des ÖAMTC): eine großzügige, dreispurige und kurvenfreie Einbahnstraße ohne direkte Anrainer. Hier fühlt man sich wie auf einer Autobahn: „Herr Stadtrat, zahlen bitte!“

    Warum geht man nicht einfach ehrlich mit uns Autofahrern um? Sagt uns doch ganz offen, dass die Stadt rechtlich so gut wie keine Steuerfindungsmöglichkeiten hat – ausgenommen das Abkassieren bei Schnellfahrern. Und dass diese Einnahmen nun mal dringend benötigt werden. Das wäre zwar nicht populär, aber endlich mal ehrlich. Die Leute hätten Verständnis dafür. Aber mit solchen Pinocchio-Sagern über die Verkehrssicherheit beschädigt sich die Politik am Ende wieder nur selbst. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen enttäuscht abwenden.

     

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