• Dürre-Wüste statt grünem Band: Das etwa 23.000m2 oder etwa drei Fußballfelder  große Dach des Autobahntunnels zwischen Neuromed Campus und dem Wankmüllerhofviertel hat es diesen Sommer ganz besonders erwischt. Das nur etwa 50cm dicke, schattenlose  Erdreich auf der 560 Meter langen Einhausung wurde so richtig durchgegrillt.
In der Vergangenheit gab es bekanntlich immer wieder Vorstöße, die Fläche zu öffnen und urban nutzbar zu machen – als Fläche zum Garteln oder als Sport- und Spielplatz mit Sonnensegeln. Passiert ist bis dato nichts. Gemeinderat und Stadtentwickler Lorenz Potocnik  brachte die Idee bereits 2020 erstmals in den Gemeinderat, blitzte bei den anderen Parteien aber ab. Es wäre das größte derartige Projekt in Europa gewesen. Linz pflanzte lieber in der Innenstadt einzelne Bäume um einen mittlerweile siebenstelligen Betrag. 

Die Einhausung Niedernhart wurde 2005 verwirklicht. Anders als beim angrenzenden Bindermichl-Tunnel wurde damals aber – wohl aus Kostengründen – auf die Möglichkeit einer Begehung, Querung und eine Nutzbarmachung verzichtet, obwohl das Dach mit einer Wiesenfläche bewachsen ist. „Schade, denn in vielen anderen Städten werden genau solche Flächen jetzt urban nutzbar gemacht. Genau an solchen Stellen könnte mit vergleichsweise wenig Aufwand viel für die „Klimahauptstadt“ herausgeholt werden“, so Linzplus-Propeller Lorenz Potocnik .

Fotos: zVG
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Aufgedeckt: Bundespräsidentenwahl 2016 ungültig!

4. Juli 2016
in verQUERt I Satire
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Es ist offenkundig – bei Wahlen in Österreich wird gelogen, betrogen und getrickst ohne Ende. Unsere verQUERt-Redaktion hat die jüngsten Verschwörungstheorien aufgearbeitet und recherchiert, wo der Hund – oder besser gesagt die Wahlurne begraben liegt…

Der Schmäh mit den 49,7 und 50,3 Prozent
Man muss kein Uniprofessor sein, um zu erkennen, dass diese Prozent-Rechnung nicht aufgeht: Offiziell gab es eine Wahlbeteiligung von 72,7 Prozent. Gemeinsam kamen Norbert Hofer (49,7%) und Alexander van der Bellen (50,3%) aber auf genau 100%. Rein rechnerisch fehlen da fast 27%. WO sind die bitte hin? Man dachte wahrscheinlich, dass aufgrund der miesen PISA-Ergebnisse keiner auf diesen Fehler kommt. Aber zu früh gefreut, denn unsere verQUERt-Redaktion ist nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen!
-> Eh klar, mit uns kann man’s ja machen!

Warum nur zwei Wahlgänge?
Völlig wider die Natur ist auch das Wahlprozedere: In Österreich wird der Sieger in nur zwei Wahlgängen ermittelt. Schleierhaft, wie man genau auf diese Zahl kommt. Das kam uns spanisch vor, darum haben wir bei ÖAMTC und ARBÖ nachgefragt: Selbst jedes Auto hat mehr als zwei Gänge, nämlich vier oder fünf, Fahrräder sogar bis zu 32…
-> Das kann’s ja nicht sein, eine Wahlrechtsreform muss schleunigst her!

Angstmache verunsicherte Wähler
Viele wollten aufgrund der Politverdrossenheit der Wahlurne fernbleiben, wurden aber von den rot-grünen Angstmachern ins Wahllokal gezwungen. „Uns wurde gesagt, dass wir unbedingt einen neuen, möglichst „grünen“ Präsidenten brauchen. Wegen unserer Schrebergärten und so. Dabei haben wir doch erst vor zwei Monaten den Joschi Grabcek zum Präsidenten unserer Kleingartensektion XI gewählt“, ist Hans Klarl (71) aus Linz-Kleinmünchen empört. Aus Angst und Verunsicherung ging er am Sonntag dann doch wählen – und war völlig perplex, als er Joschi Grabcek nicht am Stimmzettel fand. Letzterer ist seit Sonntag komplett am Boden zerstört: „Bin i jetzt no da Schrebergartn-Präsi oda ned?“ stammelt Grabcek mit leerem Blick vor sich hin.
-> Pfuigack – alten Leuten Angst machen, wie kann man nur?

Wahlverfälschung durch massenhafte Entführungen?
Manche hatten aber nicht mal die Möglichkeit, überhaupt wählen zu gehen. August Sperndl (63) aus Traun etwa behauptet, am Weg zur Wahlurne von Außerirdischen entführt worden zu sein. Ja viel schlimmer noch: Es seien kleine GRÜNE Männchen gewesen. Eines von ihnen habe sogar einen ähnliche Bart wie Alexander van der Bellen gehabt und ständig geraucht, erzählt Sperndl mit schlohweißem Gesicht. Er sei erst Montag früh gegen vier Uhr wieder auf die Erde zurückgebracht und von seiner Frau im Vorgarten schlafend angetroffen worden. Seinen hohen Alkoholisierungsgrad erklärt Sperndl mit „wissnsschhaflchen Vrssssuchen“, die von den grünen Männchen an ihm durchgeführt worden seien. Wer weiß, wie viele andere Wähler – vorsätzlich? – von kleinen grünen – oder womöglich auch blauen Männchen entführt und erst nach Wahlschluss wieder zurückgebracht wurden?
-> Ein ganz, ganz übler Fall von Wahlverfälschung!

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