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    Billig-Granitimport aus China auch auf Linzer Baustellen

    19. Mai 2020
    in Linz
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    Die Geschichte wirbelte im Vorjahr mächtig Staub auf: Auf öffentlichen Straßenbaustellen wurde aus China importierter Billig-Granit verbaut – und das mitten im Granitland Mühlviertel. Jetzt hat auch Linz sein „Granit-Gate“: Auch auf den Stadtbaustellen wird auf Billig-Importe aus Fernost zurückgegriffen – das belegen zumindest Aufnahmen von der Großbaustelle Reindlstraße in Urfahr.

    Es klingt in der Tat verrückt: Das Mühlviertel ist Kernland des Granitabbaus – und dennoch werden auf öffentlichen Baustellen in Linz und OÖ billige Granit-Leistensteine aus China verbaut, die über 8.000 Kilometer weit hertransportiert werden müssen. Die Reindlstraße in Urfahr etwa wird derzeit zweispurig ausgebaut – und dort kommen besagte Granit-Billigsteine aus China zu Einsatz: Auf dem Lieferzettel steht das Kürzel „G375“ – diese Kombination ist Granit-Importsteinen aus China zugeordnet.

    Das Kürzel „G375“ steht für das Ursprungsland China.

    Minimale Einsparungen
    Die chinesische Importware ist pro Laufmeter um bis etwa zwei bis drei Euro billiger als heimischer Granit. Für ein etwa 100 Meter langes Straßenstück ergeben sich so minimale Einsparungen von 200 bis 300 Euro – bei Gesamt-Baukosten von etwa 300.000 Euro – wie im Fall der Reindlstraße.

    Aber so einfach scheint die Situation nicht zu sein: Die Stadt beauftragt Baufirmen, die ihre Materialen wiederum so günstig wie möglich einkaufen, um Geld zu sparen. Der zuständige Referent Markus Hein beruft sich auf EU-Recht, demzufolge es nicht möglich sei, heimische Produzenten explizit zu bevorzugen: „Die betreffende Abteilung muss nach dem Bestbieterprinzip vorgehen. Und in die Vergabe mische ich mich sicher nicht ein“, sagt Hein auf Anfrage. Eine Auftragsvergabe nach Klimafreundlichkeit, Regionalität oder Nachhaltigkeit wäre demzufolge nicht möglich.

    Bester Bieter oft auch gleich billigster Bieter
    Perfide: Die Stadt Linz hat sich zwar im April 2017 darauf verständigt, öffentliche Aufträge künftig nicht mehr nach dem Billigst-, sondern nach dem Bestbieter-Prinzip zu vergeben. „Nach der Intention des Gemeinderates sind bei der Wahl des Vergabeverfahrens im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen die Möglichkeiten der Beteiligung von KMUs besonders zu berücksichtigen“, heißt es dazu auf der Webseite der Stadt Linz. Es kommen zwar mittlerweile oft regionale Unternehmen zum Zug – die kaufen aber offensichtlich nicht immer ökosozial oder nachhaltig ein, sondern billig, um die Aufträge auch zu bekommen. In der Realität entspricht das „beste“ Angebot daher auch immer noch sehr oft dem billigsten.

    Nachsatz: Der heimische Traditions-Steinmetzbetrieb Friepess schlitterte im Vorjahr nach 70 Jahren u.a. aufgrund des enormen Preisdrucks von Billigimporten in die Insolvenz…

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