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communale oö 2026: 400 Jahre Bauernkrieg

Nachfolgeformat der oö. Landesausstellung mit spannender Thematik

14. Juni 2026
in Events, Freizeit, Land
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Die communale oö 2026 widmet sich einem prägenden Kapitel der oberösterreichischen Geschichte: dem Bauernkrieg von 1626. Ausgehend von den historischen Ereignissen rückt das landesweite Kulturformat Fragen nach gesellschaftlichem Zusammenhalt, Zivilcourage und demokratischer Mitgestaltung in den Mittelpunkt. Unter dem Leitmotiv „Mut“ verbindet die communale oö historische Erinnerung mit zeitgenössischer Kunst, kultureller Teilhabe und neuen Perspektiven auf das Zusammenleben in Oberösterreich.

Im Zentrum stehen vielfältige Programmschwerpunkte, die Geschichte nicht nur erzählen, sondern erlebbar machen: Ausstellungen, Theaterproduktionen, Musik- und Literaturformate, interaktive Vermittlungsprojekte, regionale Kulturinitiativen sowie partizipative Formate in den Gemeinden laden dazu ein, sich aktiv mit Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Unterschiedliche Kapitel der communale oö 2026 machen sichtbar, wie Mut in verschiedenen Regionen und gesellschaftlichen Kontexten gelebt werden kann – als Offenheit, Dialogbereitschaft, Kreativität und gemeinschaftliches Handeln.

Dabei versteht sich die communale oö nicht als reine historische Rückschau. Vielmehr entsteht ein kultureller Raum, der Menschen zusammenbringt und aktuelle gesellschaftliche Fragen verhandelt. Der Bauernkrieg von 1626 dient dabei als Ausgangspunkt für Diskussionen über Verantwortung, Zusammenhalt und die Gestaltung einer offenen Gesellschaft.

Landeshauptmann Thomas Stelzer zur Bedeutung der communale oö 2026: „Der Bauernkrieg von 1626 ist geprägt vom Mut der Menschen. Mut ist auch das Leitmotiv der communale oö 2026. Sie ist inspiriert vom Geist dieser Zeit und von der zivilgesellschaftlichen Haltung der Bevölkerung im Heute, die sich durch Offenheit und kulturelle Gestaltungskraft auszeichnet.“

Die communale oö holt die Geschichte Oberösterreichs ins Heute und verhandelt sie am Puls der Zeit. Gleichzeitig steht dieses innovative Kulturformat für gesellschaftliches Miteinander, für neue künstlerische Ideen und für einen Ort der Vermittlung, des Experimentierens und Ausprobierens. Die kommunale oö. versteht Mut dabei nicht als heroische Einzelgeste, sondern als gemeinschaftliche Haltung: als Einladung zu Beteiligung, Zusammenarbeit und kultureller Transformation – sichtbar gemacht in den Gemeinden Oberösterreichs und getragen von den Menschen vor Ort.

Das Programm der „communale oö“ wird nicht nur eine Nacherzählung der Geschehnisse von vor 400 Jahren liefern, sondern sucht auch nach Bezügen zum Jetzt. Es macht dieses Thema mit den Mitteln der Kunst erlebbar und zum Abenteuer. Die communale oö 2026 schafft Räume für Austausch, Zusammenarbeit und gesellschaftliche Teilhabe – zwischen Kunst, Bevölkerung und regionalen Initiativen. 

Eine kurze Übersicht der spannendsten Programmhöhepunkte der communale oö:

  • „Spaltboden“ – Theaterproduktion in Meggenhofen
  • Seit 3. Juni läuft die mehrfach terminierte Theaterproduktion im Theater Meggenhofen. Das Stück setzt sich künstlerisch mit gesellschaftlichen Spannungen und dem Bauernkrieg auseinander.
  • Große Ausstellung „Bauernkrieg 1626 – Zwischen Geschichte und Fiktion“
  • Die zentrale Ausstellung im Schlossmuseum Linz läuft bis in den Herbst. Sie verbindet historische Objekte mit zeitgenössischer Kunst und multimedialen Installationen.

Es gibt Klang- und Musikprojekte in mehreren Orten OÖs, wie etwa:

  • „Land und Wille“ auf der Waldbühne St. Agatha – ein musikalisches Konzerterlebnis zur oö. Geschichte
  • Projekte von Rupert Huber mit regionalen Musikensembles
  • partizipative Tanz- und Musikformate mit Simon Mayer und lokalen Gruppen.
  • Diskussions- und Literaturveranstaltungen
  • In Linz, Peuerbach und weiteren Orten finden literarische Abende, Vorträge und Symposien zu Erinnerungskultur, Demokratie und gesellschaftlichem Wandel statt – etwa im StifterHaus.
  • Kunst im öffentlichen Raum & regionale Projekte
  • Viele kleinere Orte wie Lembach, Weibern oder St. Agatha präsentieren Installationen, Klangkunst und regionale Kulturprojekte, die Geschichte mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbinden.

-> www.communale.at

 

Titelfoto: Land OÖ / Peter Mayr

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