• Dürre-Wüste statt grünem Band: Das etwa 23.000m2 oder etwa drei Fußballfelder  große Dach des Autobahntunnels zwischen Neuromed Campus und dem Wankmüllerhofviertel hat es diesen Sommer ganz besonders erwischt. Das nur etwa 50cm dicke, schattenlose  Erdreich auf der 560 Meter langen Einhausung wurde so richtig durchgegrillt.
In der Vergangenheit gab es bekanntlich immer wieder Vorstöße, die Fläche zu öffnen und urban nutzbar zu machen – als Fläche zum Garteln oder als Sport- und Spielplatz mit Sonnensegeln. Passiert ist bis dato nichts. Gemeinderat und Stadtentwickler Lorenz Potocnik  brachte die Idee bereits 2020 erstmals in den Gemeinderat, blitzte bei den anderen Parteien aber ab. Es wäre das größte derartige Projekt in Europa gewesen. Linz pflanzte lieber in der Innenstadt einzelne Bäume um einen mittlerweile siebenstelligen Betrag. 

Die Einhausung Niedernhart wurde 2005 verwirklicht. Anders als beim angrenzenden Bindermichl-Tunnel wurde damals aber – wohl aus Kostengründen – auf die Möglichkeit einer Begehung, Querung und eine Nutzbarmachung verzichtet, obwohl das Dach mit einer Wiesenfläche bewachsen ist. „Schade, denn in vielen anderen Städten werden genau solche Flächen jetzt urban nutzbar gemacht. Genau an solchen Stellen könnte mit vergleichsweise wenig Aufwand viel für die „Klimahauptstadt“ herausgeholt werden“, so Linzplus-Propeller Lorenz Potocnik .

Fotos: zVG
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Der erste Cityrunner für die neue Bim-Linie nach Traun ist gelandet

17. Juni 2015
in Linz
Der erste neue Cityrunner wurde von einem prominenten Empfangskommittee begrüßt.

Der erste neue Cityrunner wurde von einem prominenten Empfangskommittee begrüßt.

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Ein imposanter Sondertransport war heute in den Nachtstunden auf den Linzer Straßen unterwegs: ein 50 Meter langer Tieflader brachte den erste Cityrunner für die  Straßenbahnverlängerung nach Traun in die Remise Kleinmünchen.

Nachdem die Straßenbahn gestern bei der Firma Bombardier in Wien verladen wurde, startete der  Transport mit einem 50 Meter langen Tieflader um Mitternacht von Wien in Richtung Linz. Die Route verlief dabei über die A1 und die A7. Gegen 3.30 Uhr früh erreichte der imposante Sondertransport sein vorläufiges Ziel, einen Rastplatz bei Ebelsberg. Hier musste das Ende der Stoßzeit im Linzer Frühverkehr abgewartet werden, bevor die letzten Kilometer bis nach Linz zurückgelegt werden konnten. Über die Autobahnabfahrt Wiener Straße erreichte der Transport schließlich heute gegen 9.30 Uhr  sein Endziel in der Remise Kleinmünchen.

Der 50m lange Sondertransport bei seiner Ankunft in Linz
Der 50m lange Sondertransport bei seiner Ankunft in Linz

Sechs neue Cityrunner für die Verlängerung der Linie 3 nach Traun
Für die Straßenbahnlinie 3 nach Traun wird der Fuhrpark der LINZ AG LINIEN um sechs neue Cityrunner-2 erweitert. In den nächsten Monaten werden die restlichen fünf Fahrzeuge angeliefert. Ab dem Frühjahr 2016 werden die Straßenbahnen bis zur Trauner Kreuzung im 7,5-Minuten-Intervall verkehren. Ab Herbst 2016 fahren die Straßenbahn dann im 15-Minuten-Takt weiter bis zum Schloss Traun. Für die Zukunft ist sogar eine Verlängerung bis Ansfelden angedacht.

„Schon die erste Bauetappe der StadtRegioTram bis Leonding/Doblerholz hatte eine enorme Fahrgastwirkung. Während im vormaligen Busverkehrsnetz noch 1,2 Millionen Fahrgäste pro Jahr an der Strecke Leonding – Linz gezählt wurden, sind es jetzt 3,8 Millionen Fahrgäste, die eine rasche und pünktliche öffentliche Schienenverkehrsverbindung an das Linzer Stadtzentrum nützen. Mit der neuen Bim-Linie nach Traun erwarten wir einen weiteren Zuwachs an Fahrgästen und eine spürbare Entlastung der B139 in einer Region mit immerhin 70.000 Einwohnern.“
Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer

„Die Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs im Zentralraum hat große Priorität, denn ein Viertel jener Pendler, die hauptsächlich mit dem Auto in die Arbeit fahren, nutzen neben dem PKW auch ein anderes Verkehrsmittel. Ein wichtiges Projekt ist hier die Verlängerung der Straßenbahnlinie nach Traun.“
Bürgermeister Klaus Luger

„Eine wichtige Rolle für den Erfolg und die Akzeptanz des öffentlichen Verkehrs spielt neben dem laufenden Ausbau des Streckennetzes vor allem ein moderner Fuhrpark. Die LINZ AG LINIEN verfügen über eine erstklassige Fahrzeugflotte, die laufend modernisiert und erweitert wird. Mit einem Durchschnittsalter von 5 Jahren zählt der Fuhrpark der LINZ AG LINIEN zu den modernsten und jüngsten weltweit.“
Albert Waldhör, Geschäftsführer LINZ LINIEN GmbH

 

Tags: bimsentholzerlugerspöstraßenbahn
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