• Viele Jahre lang hat sich das politische Linz um eine große, gemeinsame Silvesterfeier in der Innenstadt gedrückt. Seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Dietmar Prammer hat sich das geändert: Nach der erfolgreichen Premiere 2025 steigt auch heuer wieder eine große Silvesterparty auf dem Hauptplatz – bei freiem Eintritt.
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Deutsch als Schlüssel zur gelungenen Integration

20. Februar 2026
in Linz, Politik
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„Man spricht Deutsh“ – mit diesem holprigen Filmtitel witzelte der famose Humorist Gerhard Polt Ende der 1980er-Jahre über die ungenügenden Deutschkenntnisse von Italienern an den deutschen Hausmeisterstränden. Einen ernsteren Hintergrund hat das neue Plakat von FPÖ-Sicherheitsstadtrat Michael Raml: Mit dem Slogan „Hier spricht man Deutsch“ will er ein klares Zeichen für verbindliche Regeln im Zusammenleben setzen. „Deutschkenntnisse sind keine Nebensächlichkeit, sondern die Grundvoraussetzung für Integration, Bildungserfolg und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer dauerhaft in Linz leben will, muss unsere Sprache lernen.“

Deutsch sei „der Schlüssel zu Bildung, Arbeit und erfolgreicher Integration in unsere Gesellschaft. Ohne gemeinsame Sprache entstehen Parallelgesellschaften, und genau das dürfen wir nicht zulassen“, so Raml. Die Zahlen in der Landeshauptstadt würden eine deutliche Sprache sprechen: Raml zufolge haben bereits weit mehr als die Hälfte der Pflichtschüler keine deutsche Muttersprache.

„Städtische Sozialleistungen wie der Aktivpass oder eine städtische GWG-Wohnung dürfen an Zugewanderte nur mit guten Deutschkenntnissen und einem einwandfreien Leumundszeugnis vergeben werden.“

Als ein Instrument sieht Raml die Koppelung von Sozialleistungen an Deutschkenntnisse. Konkret fordert er „Keine Sozialleistungen ab dem ersten Tag für Zugewanderte und keine städtischen Sozialleistungen ohne entsprechende Deutschkenntnisse! Integration und das Erlernen der deutschen Sprache sind eine Bringschuld. Diejenigen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen wollen, sollen auch mit Konsequenzen rechnen. Städtische Sozialleistungen wie der Aktivpass oder eine städtische GWG-Wohnung dürfen an Zugewanderte nur mit guten Deutschkenntnissen und einem einwandfreien Leumundszeugnis vergeben werden.“

Raml verweist zudem darauf, dass Deutsch als gemeinsame Sprache in Linz eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte: „Laut Artikel 5 des Oö. Landes-Verfassungsgesetzes ist die deutsche Sprache unsere Landessprache.“

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