Montag, Mai 4, 2026
    LINZA!
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    LINZA!
    No Result
    View All Result

    Pfandsystem mit Tücken und Lücken

    Sechs Monate nach der Einführung werden Probleme immer offenkundiger

    6. Juli 2025
    in Linz, Meinung
    0
    SHARES
    412
    VIEWS
    Share on Facebook

    Vor sechs Monaten wurde das Einwegpfand-System in Österreich eingeführt – Zeit für eine erste Bilanz, die sehr durchwachsen ausfällt.

    Das in Österreich eingeführte System entspricht im Grund jenem, das bereits seit vielen Jahren in Deutschland läuft. Modern und am letzten Stand ist das alles nicht. Die Gebinde dürfen nicht zerdrückt werden, man muss zur Rückgabe in den Supermarkt (zu den Öffnungszeiten), es gibt nur einen Wertbon, aber keine Möglichkeit, das Pfand direkt aufs Konto zu buchen oder sich beim Automaten auszahlen zu lassen.

    In erster Linie ist es für viele ein Logistik- bzw. Platzproblem. Neben der Altpapierbox, dem Sackerl für Plastikabfälle und den Behälter für das Metall- und Dosenzeugs braucht man jetzt auch noch ein Riesensackerl für die Einweggebinde, das enorm viel Platz wegnimmt, weil ja nix zerdrückt werden darf. Und auswaschen muss man die die Dosen ja auch noch, weil sonst alles zu stinken beginnt. Ehe man sich versieht, hat man auch noch eine Fliegenaufzuchtstation im Abstellkammerl hochgezogen. Der Rückgabe-Akt, aus dem man meist mit verpickten, versifften Händen hervorgeht, ist ein eigenes Kapitel. Ebenso wie leere Einzeldosen, die man irgendwo unterwegs schnell mal an der Tanke gekauft hat und die dann tage- oder wochenlang im Auto herumkugeln.

    Damit das System wirklich funktioniert, müsste es viel mehr ÖFFENTLICHE Rückgabemöglichkeiten geben – in Form von Automaten unabhängig von Supermarkt-Standorten. Es ist auch völlig unverständlich, dass die Pfandgebinde nicht auch außerhalb der Öffnungszeiten retourniert werden können. Das würde die Rücklaufquote enorm erhöhen – und auch den Stau am Pfandautomaten beseitigen.

    Und: Warum muss man das bezahlte Pfand dann bei der Supermarktkassa erst einlösen – warum kein System, dass der Pfandbon überall anderswo auch als Zahlungsmittel gilt (etwa in Restaurants, beim Eintritt ins Freibad, beim Tanken oder am Bankomaten zum Einzahlen) – das wäre mit einem entsprechenden QR-Code problemlos umsetzbar. Österreich hat es leider verpasst, ein wirklich innovatives, neues Pfandsystem umzusetzen. Man hat stattdessen die (ur)alte, aus der Zeit gefallene deutsche Lösung aus dem Jahr 2003 (!) übernommen.

    PS: Die angestrebte Rücklaufquote beträgt übrigens überschaubare 80 Prozent – heißt: 20 Prozent des bezahlten Pfandes fließt als Körberlgeld ins System, das sind rund 80 Millionen Euro pro Jahr. Zumindest eine soziale Widmung dieses Geldes wäre angebracht.

     

     

    Previous Post

    Zeugnisverteilung: Welcher Politiker hat Sie im „Schuljahr“ 2025 am meisten zufriedengestellt?

    Next Post

    „Harte Arbeit und Disziplin sind meine Werte“

    Next Post

    „Harte Arbeit und Disziplin sind meine Werte“

    • Meistgelesen
    • Comments
    • Neueste

    So endet die Meisterschaft für LASK und Blau-Weiß Linz

    27. April 2026
    Screenshot

    Urfahraner Frühjahrsmarkt: FÜNF neue Fahrgeschäfte!

    23. April 2026

    Der 52. Linzer Maibaum kommt aus St. Agatha

    27. April 2026

    FINAAAAALE!


    29. April 2026

    Linz bleibt (weiter) Open Air!

    Eintrittspreise in Linzer Freibädern steigen

    Motorboote auf der Donau: Jungfische in Gefahr

    Linz on Fire // Die Woche in Linz #05

    Linz bleibt (weiter) Open Air!

    4. Mai 2026

    Eintrittspreise in Linzer Freibädern steigen

    4. Mai 2026

    Motorboote auf der Donau: Jungfische in Gefahr

    3. Mai 2026

    Das steckt hinter dem 4. Mai – Oberösterreichs Landesfeiertag

    3. Mai 2026

    LINZA auf Facebook

    Loading...

    Schlagwörter

    altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

    Kontakt

    Am Alten Feldweg 4
    4040 Linz
    Österreich
    holzleitner(at)linza.at

    Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

    Neueste Beiträge

    • Linz bleibt (weiter) Open Air!
    • Eintrittspreise in Linzer Freibädern steigen
    • Motorboote auf der Donau: Jungfische in Gefahr

    Nach Kategorie durchsuchen

    • Allgemein
    • Events
    • Freizeit
    • Galerie
    • Klima
    • Kultur
    • Land
    • Linz
    • LINZAgschichten
    • Meinung
    • Politik
    • Sport
    • Umfrage
    • Unterwegs
    • verQUERt I Satire
    • Wels
    • Downloadbereich
    • Datenschutz
    • Impressum
    • Kontakt

    © 2025 wilson holz I Wilhelm

    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche

    © 2025 wilson holz I Wilhelm