• 🚬 WOHIN MIT DEM TSCHICK?
Fehler im System: Die orangefarbenen Linzer Mistkübel haben keinen richtigen Aschenbecher. Die Zigarette kann zwar auf einer Metallfläche ausgedrückt werden – doch das checken die wenigsten – und wohin danach mit dem Stummel? Das Ergebnis sieht man vielerorts am Boden. Ein Beispiel: Im Mai 2026 wurden in einer Sammelaktion allein zwischen Lentos und Brucknerhaus in nur 1,5 Stunden 2.105 Stummel eingesammelt🚬
Linzplus-Gemeinderat Lorenz Potocnik  fordert deshalb eine einfache Lösung: Aschenbecher nachrüsten! "Wien hat sie längst, Budapest hat sogar nahezu baugleiche Mistkübel nachgerüstet. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Einfach nachmachen!"
Sonntag, September 20, 2026
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Glänzen durch Abwesenheit…

2. November 2016
in Meinung
Die Demo "Linz gegen Rechts" vom Oktober 2016 startete am Bahnhof und führte beim Palais Kfm. Verein vorbei.

Die Demo "Linz gegen Rechts" vom Oktober 2016 startete am Bahnhof und führte beim Palais Kfm. Verein vorbei.

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… das taten genau jene roten und grünen Polit-Granden, die am lautesten gegen den Kongress der „Verteidiger Europas“ plärrten und zur Demonstration aufriefen. SPÖ-Landesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer und viele ihrer Genossen und -innen blieben der Demo fern. Bei den Grünen sah es nicht anders aus. Lediglich ein paar „Persönlichkeiten“ aus der dritten und vierten Reihe – wie Gemeinderätin Sophia Hochedlinger – beteiligten sich sichtbar und aktiv.

Bei den Reden auf der Bühne dasselbe Bild. Dort überließ man lieber dem nicht wirklich mehrheitsfähigen KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner und seiner 0,8-Prozent-Partei das Pult. Dessen altbekannten dunkeldunkelroten Kampfparolen: Ja eh. Von einer Maria Buchmayr, einem Rudi Anschober oder einer SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer, die in hysterischen Presseaussendungen sogar den unabwendbaren Niedergang Oberösterreichs heraufdräuen sahen, keine Spur. Und schon gar keine mahnenden Worte. Erst schreien, dann das Schwanzerl einziehen: schwach. Und wo waren die vielen Prominenten, die sich auch sonst bei jeder Gelegenheit besorgt zu Wort melden?

Kein Wunder, dass die wirklich große Unterstützung durch die Bevölkerung fehlte, wenn man eher „halbseidenen“ Agitatoren das Feld überlässt. Und mit Transparenten wie „Gegen Heimat, Volk und Vaterland“, „Fight Fortress Europe“ und „Raus aus Frontex!“ so manchen Bürger, der gerne mitgegangen wäre, vor den Kopf stößt. Weniger unseriöse Radaubrüder und mehr der sich selbst als „vernünftig“ bezeichnenden Kräfte in der ersten Reihe hätten der Demo gutgetan. Vielleicht wollte man sich halt einfach das Image nicht anpatzen, falls es zu größeren Zwischenfällen gekommen wäre. Der eine oder andere in den Redoutensälen hätte das wohl als „Feigheit vor dem Feind“ bezeichnet.

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