• Dreifaches Linzer „Magenstamperl“ für den SV Ried: 
⚽️ Erst die schmerzhafte Niederlage im Cup auf der Gugl.
⚽️ Dann wird den Rieder Ultras ihre fast fertige  Choreografie aus einer Messehalle in der eigenen Stadt gefladert und dann im Auswärtssektor im Rieder Stadion präsentiert.
⚽️ Und heute setzt es auch in der Meisterschaft zu Hause eine schmerzhafte 2:4 Niederlage - gegen in der Nachspielzeit. Der LASK findet indes auch in der Meisterschaft immer besser in die Spur 👏🔝⚽️⚪️⚫️
Sonntag, November 8, 2026
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Ein Arbeitsplatz auf 7.000 Quadratmeter versiegelten Boden

Boden, Strom, Wasser: Geplante Google-Serverfarm in Kronstorf benötigt enorme Ressourcen

27. April 2026
in Klima, Land
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Der US-Konzern Google startet den Bau des ersten Rechenzentrums in Österreich. Der Jubel in der Politik ist riesig, doch bei genauerem Hinsehen ist das Projekt in Kronstorf vor den Toren der Landeshauptstadt durchaus kritisch zu sehen. 50 bis 70 Hektar Boden inklusive Zufahrtsstraßen – das entspricht bis zu 80 Fußballfeldern – werden dabei versiegelt. Dafür werden laut Google gerade mal 100 Arbeitsplätze neu geschaffen – oder anders ausgedrückt: Zwei Arbeitsplätze auf der Fläche eines Sportplatzes.

Laut Land OÖ würden nach Fertigstellung nicht nur 100 direkte Arbeitsplätze geschaffen, sondern indirekt „tausende weitere Jobs in den Bereichen Bau, Lieferanten:innen und lokale Unternehmen und lokale Unternehmen“. Das soll die steigende Nachfrage nach rechenintensiven KI-Modellen von Google, Cloud-Diensten, sowie von YouTube-Streaming bewältigen.
In Zeiten des Kampfes gegen die Bodenversiegelung gleicht dieses Projekt jedenfalls einem Schlag in die Magengrube. Eine Alleinstellung oder einen Standortvorteil, wie behauptet, hat OÖ mit dieser Serverfarm jedoch nicht. Schon jetzt gibt es weltweit bereits 44 Google-Rechenzentren (in Betrieb oder Bau), weitere sind geplant. 
Laut Austrian Power Grid wird die Strommenge von 900.000 Durchschnitts-Haushalten benötigt – das ist mehr als in ganz OÖ (ca. 677.000 Haushalte)
Zur Kühlung der Serverfarm werden enorme Mengen an Wasser aus der Enns benötigt. Anlagen dieser Art benötigen 1,7 Mio. Liter Wasser pro Tag. Laut Google wird das in die Enns rückgeführte Restwasser nicht wärmer eingeleitet als es entnommen wurde, ein Teil des Wassers verdunstet dabei während des Kühlvorganges. Google spricht vom Einsatz effizienter Kühlsysteme und einem speziellen Fonds zur Renaturierung des Gewässerökosystems der Enns. Was unter dem Strich von all diesen Versprechen für eine Bilanz bleiben wird, ist jedoch offen. 
Ein Riesenproblem könnte zudem der fast unstillbare Energiebedarf werden: Laut Austrian Power Grid wird die Strommenge von 900.000 Durchschnitts-Haushalten benötigt – das ist mehr als in ganz OÖ (ca. 677.000 Haushalte). Eine echte Antwort, wo diese gigantische zusätzliche Strommenge kommen soll, gibt es nicht.
Rendering: Google
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