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    Grillen in Linz: Es riecht wieder nach Stunk

    20. April 2021
    in Freizeit, Meinung
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    Es ist wohl eine typische Linzer Lösung: Nachdem die Stadt bei ihrer halbherzigen Suche nach öffentlichen Grillplätzen stets auf Widerstand stieß, wurden im letzten Jahr zwei neue Grillplätze eröffnet, die allerdings an unattraktiven, kaum erreichbaren Orten liegen. Dabei ginge es für eine innovative Stadt wie Linz wohl auch anders. München wäre ein gutes Beispiel dazu.

    Ja, Grillen in der Stadt bringt meist Probleme mit sich – zumindest für alle, die keinen eigenen Garten besitzen. In urbanen Gebieten führen Lärm sowie Rauch- und Geruchsbelästigungen oft zu handfesten Konflikten. In vielen Großstädten gibt es darum ausgewiesene Zonen mit fix ausgestatteten Grillplätzen. Wie etwa in Wien an der Neuen Donau und an sechs weiteren Örtlichkeiten. Oder in München, wo es gleich zehn innerstädtische Grillzonen gibt. In Bayerns Landeshauptstadt wurde sogar ein eigener Folder aufgelegt, in dem nicht nur die Grillflächen, sondern auch die wichtigsten Verhaltensregeln aufgelistet sind. Sogar eine eigene Homepage wurde unter muenchen-grillen.de eingerichtet. In Linz herrscht dagegen Stillstand, weil der Mut und auch der Willen fehlt, eine urbane, innovative Lösung umzusetzen – ja man hat richtiggehend Angst davor, sich dem Thema überhaupt halbwegs offen anzunähern.

    Gleich zehn öffentliche Grillplätze gibt es in München (Screenshot: grillen-muenchen.de).

    Die bisherigen Grillplätze am Pleschingersee und in St. Margarethen an der Donau wurden 2019 bzw. 2020 geschlossen. Der gesamte Pleschingersee war an heißen Tagen mit Rauchschwaden und Grillgestank eingenebelt, die zugeparkte Seezufahrt war ein ums andere Mal weder für die Feuerwehr noch für die Rettung benutzbar. 2019 wurde schließlich ein Grillverbot erlassen. Und am Donaustrand St. Margarethen sorgten Horden von Wildparkern und Großfamilien für ein regelmäßiges Chaos. Regeln, die das Ganze in ordentliche Bahnen lenken hätte können, gab es zwar. Es fehlte seitens der Stadt aber der Willen, diese auch von Anbeginn weg rigoros umzusetzen.

    Zwei unattraktive Grillplätze als Alibi-Aktion
    Die zuständige SPÖ-Stadträtin Fechter ging lieber den Weg des geringsten Widerstandes und richtete im Vorjahr einmal mehr zwei neue Grillzonen ein. Eine davon befindet sich in der Lunzerstraße am südlichen Ende des VOEST-Werksgeländes – fernab vom Schuss – zwar nahe der Traun und des Jaukerbachs, aber ohne echten Zugang zum Wasser und mit null Aufenthaltsqualität. Das Umfeld mit der Werkseinfahrt und starkem LKW-Verkehr, fernab jeder Einkaufsmöglichkeit oder Infrastruktur, ist alles andere als einladend.

    Lösung des geringsten Widerstands: Ein Parkplatz an der Wiener Bundesstraße wurde von der Stadt Linz als öffentliche Grillzone ausgewiesen.

    Die zweite Grillfläche wurde auf einer Schotterfläche neben der Wiener Bundesstraße oberhalb des Pichlingersees eingerichtet. Direkt daneben befindet sich eine Campierfläche für Roma-Familien, die mehrmals jährlich in einem großen Tross anrücken und mehrere Tage oder Wochen bleiben. Der Charme und die Aufenthaltsqualität entsprechen der eines Parkplatzes (was die Fläche ja auch ist).
    Beide Linzer Grillplätze sind eine kleine Weltreise von der Stadt entfernt – und für Familien ohne Auto quasi unerreichbar. Die Grillplätze taugen zudem nicht zu viel mehr als zu einem netten Eintrag auf der Internetseite der Stadt Linz, Rubrik „Öffentliche Grillplätze“. Wirklich nutzbar sind diese nicht.

    Kommentar
    Ob öffentliche Grillflächen in Städten wirklich sein müssen – ja, darüber kann trefflich gestritten werden. Nicht akzeptabel ist aber, dass es eine moderne Stadt (Hallo Innovation!) nicht schafft, dieses Thema professionell und glaubwürdig abzuarbeiten, sondern lieber ständig von einem Provisorium zum nächsten hüpft und wenn diese dann logischerweise nicht funktionieren, stumpf mit Verboten drüberfährt. Warum keine ordentlich organisierten Grillplätze (die durchaus auch privat betrieben werden können, wenn es die Stadt nicht auf die Reihe bekommt) gerne auch mit einer geringen Gebühr, Sanitäranlagen und der klaren Einhaltung von Regeln? Wien oder München schaffen es doch auch, Regeln und Vorgaben festzusetzen und diese einzufordern. Im geordneten Zusammenleben in großen Städten braucht es eine klare Linie und kein halbherziges Wischiwaschi, feige Alibi-Aktionen und Pseudo-Grillzonen, die dermaßen vom Schuss liegen, dass sie kaum erreichbar sind – oder so unattraktiv gestaltet wurden, dass man diese gar nicht nutzen will. So führt sich auch das ständige Geschwafel von der „Lebensstadt Linz“ ad absurdum. Wieder mal eine 5, Linz!

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