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    Ebelsberger Hallenbad – ein rot-blauer Wahlkampfgag?

    "Fixes" Hallenbad im Linzer Süden war wohl nie ernsthaft geplant

    7. August 2025
    in Freizeit, Linz, Politik
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    Erinnern Sie sich noch? Im September 2021 – eine Woche vor der Gemeinderatswahl – wurde das Neubauprojekt des Hallenbades Ebelsberg präsentiert. 26,4 Millionen Euro sollten investiert werden. Das Bad gibt’s bis heute nicht – und es wird wohl auch nicht mehr gebaut. Das Projekt gilt mittlerweile als einer der größten Wahlkampf-Gags der jüngsten Vergangenheit. Die FPÖ argumentierte damals, dass man lieber ein Hallenbad als die „Donauinsel“ (Umgestaltung des Jahrmarkgeländes) verwirklichen will. Am Ende wurden beide Projekte nicht realisiert.

    „Neues Hallenbad für Ebelsberg nimmt Formen an“, titelten die OÖN just eine Woche vor der Linzer Gemeinderatswahl. Der damalige Bürgermeister Klaus Luger und Stadtrat Michael Raml, die das Projekt präsentierten, wollten medienwirksam „Freizeitangebote der kurzen Wege“ schaffen. Kurios: Es gab sogar ein Rendering des „Siegerprojekts“, obwohl es gar keinen echten Architektenwettbewerb gab.

    „Der Bau des Hallenbads in Ebelsberg ist viel wichtiger als die Errichtung der Wasserbucht am Urfahrmarktgelände.“

    Es waren SPÖ und FPÖ, die 2021 das neue Hallenbad als Wahlkampfgag in die Runde warfen. FPÖ-Stadtrat Raml opferte damals sogar die vorhergehende Zustimmung der Blauen zum Donauinsel-Projekt: „Der Bau des Hallenbads in Ebelsberg ist viel wichtiger als die Errichtung der Wasserbucht am Urfahrmarktgelände.“

    „Baukörper in Form eines Ammoniten“: Die nie verwirklichten Pläne zum Hallenbad Ebelsberg. (Rendering: Delta Pods Architects/Stadt Linz)

    Jetzt, fünf Jahre später, hat Linz weder ein neues Hallenbad noch die Donauinsel. Nach der Wahl sagte Luger, die Prioritäten hätten sich geändert: „Die Realisierung wird sich wohl um zwei bis drei Jahre verzögern.“ Nunja, die Frist von „zwei bis drei Jahren“ ist mittlerweile auch schon wieder ein paar Jahre her. LINZ AG-Generaldirektor Erich Haider sagte damals, der Bau werde „vielleicht Ende 2025, aber sicher 2026“ beginnen. Von Stadtrat Raml gab es 2023 ebenfalls ein mediales „Vorstößchen“ in Richtung Baubeginn, dieser war aber weder mit einem Antrag noch mit sonst einer verbindlichen Aktivität verbunden.

    Dass das 26,4 Millionen Euro (Stand 2021) teure, als fix versprochene Hallenbad im Linzer Süden überhaupt noch gebaut wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Verständlich: Nicht die Investitionskosten gehen bei öffentlichen Bädern ins Geld, sondern der extrem teure laufende Betrieb. Selbst im beschaulichen Ansfelden kämpft man jährlich mit einem Abgang von 300.000 Euro für das dortige Freibad – oder mit 2.500 Euro pro Öffnungstag.

    „50 Prozent der oö. Gemeinden können mittlerweile ihr Budget nicht mehr stemmen, für „Nice to have“-Angebote wie Frei- oder Hallenbäder wird die Luft da eng.“

    Das ist auch der Grund, warum immer mehr Umlandgemeinden ihre eigenen Bäder schließen (landesweit gibt es außerhalb der drei Statutarstädte nur mehr elf Hallenbäder) – sie sind schlichtweg unfinanzierbar. 50 Prozent der oö. Gemeinden können mittlerweile ihr Budget nicht mehr stemmen, für „Nice to have“-Angebote wie Frei- oder Hallenbäder wird die Luft da eng. Bereits 2015 stammten über 40 Prozent der Badegäste in den Linzer Bädern aus Umlandgemeinden, mittlerweile werden es wohl mehr als die Hälfte sein. Auch viele Schulen und Vereine von „auswärts“ nutzen das Linzer Bäderangebot, das von der Stadt großzügig mitfinanziert wird.

    Genaue Zahlen nennt die LINZ AG nicht, aber laut Aussagen des damaligen Vizebürgermeisters Christian Forsterleitner wurde bereits 2015 jeder Schwimmgast mit durchschnittlich 6 Euro pro Eintritt subventioniert, egal ob er aus Linz kommt oder nicht. Pro Jahr beliefen sich die Kosten für das Bäderangebot der LINZ AG 2015 bereits auf rund 6 Mio. Euro. Durch die enorme Teuerung – vor allem bei der Energie, den vielen Bäderschließungen im Linzer Umland und dem Anwachsen auf 1,06 Mio. Badegäste (2023) jährlich ist dieser Betrag zehn Jahre später wohl in Richtung Zweistelligkeit gewachsen.

    Aber wer weiß: Gut möglich, dass das Projekt im Wahljahr 2027 wieder ausgegraben wird und das „neue Hallenbad für Ebelsberg“ erneut „Formen annehmen“ wird. Nur ob dann noch irgendein Wähler auf dieses Wahlversprechen reinfallen wird, ist offen.

    Titelfoto: Delta Pods Architects/Stadt Linz

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