Seit rund 30 Jahren wird über die Neugestaltung der Hauptstraße Urfahr diskutiert. Konzepte, Studien und Ankündigungen gab es genug – umgesetzt wurde bis heute praktisch nichts. Nun wird erneut ein Neustart präsentiert, obwohl ein tatsächlicher Baubeginn frühestens 2028 vorgesehen ist.
Die zentrale Frage: Warum braucht die Stadt für ein seit Jahrzehnten bekanntes Problem nochmals mehrere Jahre für Planung, Diskussion und Beschlussfassung? Die Missstände – zu viel Verkehr, zu wenig Grün, enge Gehsteige und mangelnde Aufenthaltsqualität – sind seit langem bekannt.

Besonders kritisch ist, dass die entscheidenden Beschlüsse erst nach der Gemeinderatswahl 2027 fallen sollen. Damit besteht die Gefahr, dass eine neue Stadtregierung oder ein neuer zuständiger Stadtratdie Pläne wieder verändert, verzögert oder überhaupt auf Eis legt.
Wenn der politische Wille vorhanden ist – unter scheint im vorliegenden Fall ja auch tatsächlich so zu sein, könnten die notwendigen Beschlüsse noch heuer gefasst und die Bauarbeiten bereits 2027 begonnen werden. Stattdessen drohen erneut Jahre des Wartens – bei einem Projekt, das eigentlich längst hätte umgesetzt sein müssen.














