• 😂 „Niemand sagt URFIX!“
Monty Python hätte seine Freude gehabt: In ‚Das Leben des Brian‘ durfte man ‚Jehova’ nicht sagen – in Linz war es eine Zeit lang offenbar „Urfix“. Wie das?

Eine Privatperson hatte sich den Begriff als Wortmarke gesichert. Vizebürgermeister Martin Hajart machte dem Spuk ein Ende: Die Stadt meldete ‚Urfix’ selbst als Marke an und bekam nun vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Recht.

🪨 Also liebe Linza: Ihr dürft wieder „URFIX“ sagen! Und wer es dreimal hintereinander ruft, wird nicht gesteinigt – sondern bekommt höchstens Durst auf ein Bier. 🍺😂

👉 www.linza.at/jetzt-darf-wieder-jeder-urfix-sagen/
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Klimahauptstadt Linz, nächster Streich…

17. Mai 2024
in Klima, Politik
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Nachdem es für den SPÖ-Plan, 13 Hektar Grünland bei den Traunauen südlich der Neuen Heimat mit einer XL-Photovoltaikanlage zuzuplatten, keine Mehrheit gab, soll nun ein ähnliches Privat-Projekt östlich des Weikerlsees umgesetzt werden. Diesmal wären 10 Hektar wertvoller Acker-/Grünfläche betroffen. Aktuell steht nur die SPÖ mit Stadtrat Dietmar Prammer hinter der Idee.

Es ist der bereits zweite Versuch, ein Projekt privater Investoren auf öffentlichem Linzer Grünland umzusetzen. Was noch fehlt, ist der Umwidmungsbeschluss des Linzer Gemeinderats. Problem: Viele Fragen sind offen – und es fehlt auch ein Ziel und ein Konzept, wo und wie Linz die PV-Offensive umsetzen will. Man hantelt sich von einem anlassbezogenen Spontan-Projekt zum anderen.Und: Nicht die (verlässliche) LINZ AG oder anderen Betriebe der Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand stehen hinter dem Projekt, sondern private Investoren.

„Teurer, aber weit sinnvoller und vor allem innovativer wäre das Überbauen von Autobahnen mit PV-Modulen. Das Flächenpotenzial in unserem Bundesland beträgt etwa 1.200 Hektar Fläche.“

Kritiker werfen ein, dass vorher bereits versiegelte Flächen wie die A7-Einhausung Niedernhart, die Dächer der beiden Linzer Stadien, andere öffentliche Gebäude und Hallen herangezogen werden sollen, bevor man wertvolles Grün- und Ackerland umwidmet und zu Hitzeinseln macht. Teurer, aber weit sinnvoller und vor allem innovativer wäre auch das Überbauen von Autobahnen oder breiten Bundesstraßen mit PV-Modulen. Das wäre ressourcenschonend, zudem müsste auch kein einziger zusätzlicher Quadratmeter versiegelt werden. In Summe wäre das alleine in Oberösterreich ein Potenzial von 290 Autobahn- und 1.570 Bundesstraßen-Kilometern. Alleine über den Autobahnen beträgt das Flächenpotenzial in unserem Bundesland etwa 1.200 Hektar Fläche, die man für PV-Anlagen nutzen könnte – und damit ein Hundertfaches gegenüber dem Linzer Stückwerk. Alleine: Das Konzept und das Ziel fehlen.

„Diese gewaltigen PV-Felder im Grünen haben wenig mit Bio, Natur oder Umweltschutz zu tun. Auch die Umgebungsluft wird durch die schwarzen Photovoltaik-Platten er wiesenermaßen auf 50 und mehr Grad  aufgeheizt.“

Die Betreiber ähnlicher Projekte sagen, die PV-Flächen seien auch nach einer Verplattung mit Solarmodulen landwirtschaftlich nutzbar – doch das ist nur die halbe Wahrheit. Das Gelände wäre zum Beispiel komplett eingezäunt, das Wild verlöre im aktuellen Fall zehn Hektar Rückszugsfläche.
Unbestritten ist auch: Das Nutzen von landwirtschaftlicher Fläche und Grünland ist der einfachste und billigste Weg, aber auch der „menschenfeindlichste“: Trotz der Beteuerungen, dass unter solchen Anlagen auch ein gewisses Maß an Biodiversität möglich sei: Diese gewaltigen PV-Felder im Grünen haben wenig mit Bio, Natur oder Umweltschutz zu tun. Auch die Umgebungsluft wird durch die schwarzen Photovoltaik-Platten er wiesenermaßen auf 50 und mehr Grad  aufgeheizt, während landwirtschaftliche Flächen, Wiesen und Baumbewuchs einen kühlenden Effekt auf die Umgebung hätten.
 
Foto: Linz aus der Luft
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