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Weitere Kostensteigerung: Donauparkstadion kratzt an der 40 Mio. Euro-Grenze

16. Mai 2023
in Linz, Sport
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Schön wird es, aber leider auch schön teuer: Aufgrund div. nicht eingeplanter Leistungen bzw. wegen Preissteigerungen klettern die Baukosten für das Donauparkstadion weiter in die Höhe. Zum Gesamtvolumen von 35,25 Mio. Euro kamen bereits Ende letzten Jahres 5,5 Mio. Euro für Innenausbau der Mietflächen dazu, jetzt steigen die Kosten aufgrund der gestiegenen Stahlpreise um weitere knapp drei Millionen Euro, die 5.600er-Arena kratzt damit die 40 Millionen Euro-Marke.

Bereits Ende 2022 plus 5,5 Mio. Euro
Für den Innenausbau der Mietflächen des Donauparkstadions mussten von der Stadt Ende 2022 weitere 4,7 Millionen Euro (bzw. 5,5 Mio. Euro inkl. 15% Bandbreite aufgrund des Baukosteinindex) in die Hand genommen werden, weil die fremdvermieteten und die Gastronomieflächen ursprünglich im Ausbauzustand „Edelrohbau“ beauftragt worden sein sollen, diese zusätzlichen Maßnahmen werden nun aber doch vom Bauherrn übernommen. Der Verdacht, dass diese eigentlich fixen Kosten zuvor einfach „versteckt“ wurden, ist wohl nicht ganz von der Hand zu weisen. Positiv: Aus der Vermietung dieser Flächen werden pro Jahr voraussichtlich 1,15 Millionen Euro an Einnahmen lukriert.

Das neue Donauparkstadion nach Fertigstellung. Die Sitztreppen am Donaudamm werden allerdins nicht realisiert. (Rendering: Flenreisz)

Weitere 2,962 Mio. Euro wegen höherem Stahlpreis
Und jetzt wird es nochmals teurer: 2,962 Mio. Euro sind es, die aufgrund einer Stahlpreis-Steigerung unvermeidlich waren. Zuvor habe man laut Stadt Linz eigentlich damit gerechnet, dass der Marktpreis für Baustahl seinen Zenit erreicht habe. Laut Statistik Austria war das auch so, sank der Index der Großhandelspreise für Eisen und Stahl zwischen April 2022 und April 2023 laut Statistik Austria doch um fast 40 Prozent. 
Die nötigen weiteren zusätzlichen Mittel waren bisher nicht im Wirtschaftsplan der Donauparkstadion Linz Errichtungs- und Verwaltungs GmbH vorgesehen, darum muss der Gemeinderat erneut damit befasst werden.

Eröffnung Anfang Juli 2023 gilt als fix
Als Gegenmaßnahme habe man laut Stadt Linz sogar die Möglichkeit ausgelotet, ob man die benötigte Stahlmenge reduzieren könne, das sei aber aus statischen Gründen nicht möglich gewesen. Die Eröffnung des Donauparkstadions ist von den gestiegenen Preisen nicht betroffen, die neue Arena wird Anfang Juli 2023 eingeweiht. Auch der Vorverkauf für die neue Spielzeit des künftig dort ansässigen FC Blau Weiß Linz läuft blendend: Aktuell sollen bereits über 1.000 Jahresabos abgesetzt sein.

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