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    Per Zug statt Flugzeug von Linz nach Frankfurt: Sinnlose Alibi-Aktion oder wirksame Klima-Maßnahme?

    10. September 2025
    in Klima, Meinung
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    Bereits 2022 forderte Greenpeace, europäische Kurzstreckenflüge generell zu verbieten und durch Zugfahrten von bis zu sechs Stunden zu ersetzen. Für Linz beträfe das die ohnehin vor dem Aus stehende Verbindung nach Frankfurt. Wirklich sinnvoll erscheint das Streichen inneneuropäischer Kurzstrecken nicht, es wäre wohl nur ein weiterer Akt der allgemein grassierenden Klimahysterie. Ganz nebenbei würde diese Maßnahme das Aus für mindestens 30 % aller europäischen Flughäfen bedeuten.

    Klar, Linienflüge von Linz nach Salzburg oder Wien machen bei Bahn-Fahrzeiten von unter zwei Stunden wenig Sinn. Die für den Flughafen Linz so wichtige Linienverbindung nach Frankfurt ist aber ein perfektes Beispiel, dass eine generelle Streichung von Kurzstrecken absoluter Humbug wäre. Die (mit dem Auto) 567 km lange Flugverbindung wird fast durchwegs von Geschäftsleuten oder Reisenden, die via Frankfurt (dem viertgrößten Airport Europas) weiter in die ganze Welt fliegen, genutzt. Auch die zweite Linienverbindung, jene von Linz nach Düsseldorf, wird großteils von Geschäftsreisenden und Umsteigern in Anspruch genommen.

    Der Flug Linz-Frankfurt kann durch die Bahn nicht sinnvoll ersetzt werden.

    Ein klassischer eintägiger Geschäftstermin geht sich mit der Bahn bei einer Fahrzeit von Minimum fünf Stunden nach Frankfurt dann nicht mehr aus. Bei einem Morgentermin in Deutschland muss dann eine Anreise am Vortag und mindestens eine zusätzliche Nacht in einem Hotel eingeplant werden. Dauert der Termin bis in den späten Nachmittag, werden zwei Nächte daraus – laut Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA mit einer CO2-Belastung von bis zu 47,6 Kilo pro Gast und Nacht – das alleine entspricht einer gefahrenen Autostrecke von ca. 200 Kilometern.

    Wer künftig ab Frankfurt einen Weiterflug gebucht hat, der muss die Reise – geht es nach Greenpeace – mit dem gesamten Gepäck im Zug (das er sonst bereits in Linz einchecken würde) mit bis zu zweimaligem Umsteigen und danach mit dem Taxi oder der S-Bahn weiter zum Flughafen am Zielort in Angriff nehmen. Inklusive Check-In-Zeiten, Transit zum Airport und Bahnfahrt kommt da ein zusätzlicher Zeitaufwand von bis zu acht oder neun Stunden zusammen. Inklusive dem folgendem Langstreckenflug wird aus der Sache dann ein 24h-Erlebnis – besonders für Familien oder ältere Menschen einen kaum zumutbare Belastung. Und die gerade in Deutschland leider standardmäßigen Zugverspätungen sorgen vielleicht zusätzlich für eine unliebsamen Überraschung in Form eines verpassten Anschlussflugs.

    Nicht zu vergessen: Durch die lange Zusatzdauer der Anreise produziert man jede Menge zusätzliches CO2 und Müll durch Konsumation, Zeitungskauf, Getränke usw. Am Ende des Tages geht die Greenpeace-Rechnung bei weitem nicht auf, denn auch die Bahn selbst ist nicht komplett „grün“ unterwegs, sondern verursacht ebenfalls jede Menge CO2.

    In Deutschland hat das Umweltbundesamt errechnet, dass die Eisenbahn im Fernverkehr 38 Gramm CO2 pro Person und Kilometer produziert – bei Inlandsflügen seien es hingegen 214 Gramm, also mehr als fünf Mal so viel:
    „Geht man allerdings nur vom Spritverbrauch aus, verursacht ein Flug im Schnitt 107 Gramm. Das Amt verdoppelt den Wert mit der Begründung, dass die Abgase der Flieger Kondensstreifen erzeugen. Aus denen wiederum werden Schleierwolken, die das Klima stärker schädigen können als das ausgestoßene CO2. 
    „Auf Kurzstreckenflüge trifft das allerdings nicht zu, denn in niederen Höhen fallen die Außentemperaturen meist nicht unter minus 42 Grad – und erst ab dieser Temperatur kommt es überhaupt zur Bildung von langlebigen Kondensstreifen“, sagt Robert Sausen vom Institut für Physik der Atmosphäre am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Fallen aber die  Kondensstreifen weg, entfällt auch die rechnerische Verdopplung des CO2-Ausstoßes – und schon steht das Flugzeug im Inlandsverkehr deutlich besser da, immerhin besser als das Auto (140 Gramm).“* 

    Unter dem Strich hätte ein grundsätzliches Verbot für Flüge wie Linz-Frankfurt keinerlei Auswirkung auf das Klima – es wäre lediglich eine weitere, der Klima-Hysterie geschuldete, großteils sinnlose Alibi-Aktion. Ganz nebenbei würde diese Maßnahme das Aus für ein Drittel der europäischen Flughäfen bedeuten – inklusive zehntausender Arbeitsplätze und unzähliger Wertschöpfungsketten. Sinnvoller wäre es, stattdessen lieber das Kerosin zu besteuern und damit gegen Billig-Airlines vorzugehen, die Flüge quer durch Europa um 19,99 Euro anbieten.

     

    *Quelle: Wirtschaftswoche

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