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An der Donau sind die Vorbereitungen schon sichtbar: Direkt neben der neuen Westringbrücke wurden die Anlegevorrichtungen für die Transportschiffe bereits errichtet. Ende September soll beim Bau des Linzer Westringtunnels die nächste große Bauphase – der Sprengvortrieb – beginnen.
Insgesamt werden rund 500.000 Kubikmeter Gestein aus dem knapp drei Kilometer langen Tunnel herausgebrochen. Statt tausender Lkw-Fahrten durch die Stadt wird das Gestein nach dem Zerkleinern über Förderbänder direkt zur Donau transportiert und dort auf Schiffe verladen, berichten heute die OÖN. Bis zu drei Schiffe täglich sollen jeweils rund 1.000 Tonnen Material abtransportieren. Dadurch sollen laut Projektverantwortlichen rund 75.000 Lkw-Fahrten vermieden werden.

Einziger Schönheitsfehler: Auch die Schiffe werden mit Diesel angetrieben. ABER: Auf Tonnenkilometer gerechnet ist ein Binnenschiff beim CO₂-Ausstoß in der Regel deutlich effizienter als ein LKW. Eine europäische Vergleichsstudie der CE Delft nennt als Größenordnung rund 102 Gramm CO₂ pro Tonnenkilometer für den LKWgegenüber etwa 24 Gramm beim Binnenschiff. Das entspricht ungefähr 75 Prozent weniger CO₂ beim Transport auf dem Wasser.
Samstag, August 8, 2026
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Lateinisch statt Arabisch?

Nicht lesbare Schilder und Plakate in Linz im Vormarsch

17. Oktober 2025
in Linz, Politik
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In den vergangenen Jahren wurden speziell bei Geschäften mit orientalischem, asiatischem oder osteuropäischem Hintergrund, aber auch auf Veranstaltungsplakaten immer öfters fremdsprachige Schriftzeichen – etwa arabische, kyrillische oder asiatische Zeichen – verwendet. Das entspricht einerseits nicht dem Ortsbild, andererseits habe das nichts mit Integration zu tun, so die Linzer FPÖ.

Die Blauen fordern den ressortverantwortlichen Bürgermeister Dietmar Prammer jetzt mittels Gemeinderatsantrag dazu auf, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen, dass Auslagen und Schilder ausschließlich mit Zeichen des bei uns seit Jahrhundert üblichen lateinischen Alphabets beschriftet werden.

„Einheitliche Lesbarkeit ist eine Grundvoraussetzung für Verständlichkeit, Transparenz und die Möglichkeit zur Orientierung im öffentlichen Raum. Es ist im Interesse der Stadt und ihrer Bürger, dass Geschäfte und Hinweisschilder künftig ausschließlich mit lateinischen Schriftzeichen beschriftet werden. Nur so wird gewährleistet, dass Linz ein für alle Bürger lesbares Stadtbild erhält, Integration eingefordert und gefördert wird“, so FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

 

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