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Manch andere Gemeinden kämpfen bereits mit der Wasserversorgung, in Linz ist jedoch alles im grünen Bereich: Aktuell fördert die Linz AG rund 74 Millionen Liter Trinkwasser täglich (statt wie gewöhnlich etwa 65 Millionen Liter). Technisch möglich wären sogar bis zu 130 Millionen Liter pro Tag.

💧 Woher kommt eigentlich das Linzer Trinkwasser?
Aus dem Wasserhahn fließt echtes Naturprodukt: Das Linzer Trinkwasser stammt fast ausschließlich aus Grundwasser und zählt zu den hochwertigsten Österreichs.
✅ Die wichtigste Quelle ist das Schutzwasserwerk Scharlinz, wo mehrere Tiefbrunnen Wasser aus dem riesigen Grundwasserkörper der Traun-Enns-Platte fördern.
✅ Das Wasserwerk Heilham versorgt vor allem den Norden von Linz und dient zusätzlich als wichtige Reserve.
✅ Für den Ernstfall sorgen Verbindungsleitungen zu benachbarten Wasserversorgern – damit die Versorgung auch bei Störungen gesichert bleibt.
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Linzer Pestsäule diskriminiert Nicht-Pestkranke

1. April 2022
in verQUERt I Satire
Die Linzer Perstsäule: Heißt sie bald gar Inflatulenzsäule?

Die Linzer Perstsäule: Heißt sie bald gar Inflatulenzsäule?

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Ein neuerlicher Fall von abscheulicher Intoleranz wurde jetzt in Linz bekannt: Immer mehr Menschen fühlen sich diskriminiert – ausgerechnet von der Pestsäule am Hauptplatz. Personen mit einem anderem Krankheitsbild als die Pest fordern nun die gleiche Anerkennung mir einem mindestens gleich hohen und gleich prominenten Bauwerk. Eine exklusive Exklusiv-Story unserer verQUERt-Redaktion.

Seit fast 300 Jahren erinnert die Dreifaltigkeitssäule (vulgo Pestsäule) am Linzer Hauptplatz an die letzte große Pest-Epidemie in der Stadt. Gut und schön, aber tausende Menschen mit einem anderen Krankheitsbild haben von dieser Herabwürdigung jetzt genug. Andreas Sengstbratl von der IVA (Interessenvereinigung der Asthmakranken) brachte den Stein ins Rollen: „Wir – hust hust – haben lange genug gewartet und wollen jetzt – hust hust – endlich auch mal zum Zug kommen: Wir fordern die Umbenennung der Pestsäule in Asthmasäule.“

Das wird wohl nicht so einfach werden, denn auch der Zuckerkrankenverband Linz will sich nicht länger diskriminieren lassen und treibt die Diskussion auf die Spritze, äh Spitze: „Für uns kommt nur der Begriff ‚Insulinsäule‘ in Frage.“ Logisch, dass jetzt weitere, von Krankheiten Geplagte auf den Zug der Zeit aufspringen: Auch die Selbsthilfegruppen der An Blähungen Leidenden („Inflatulenzsäule“) und der Suizidgefährdeten („Deprisäule“) haben Bedarf auf ein entsprechendes Denkmal am Hauptplatz angemeldet.

Eine gütliche – und logische – Lösung empfiehlt eine begleitende Studie der Uni Linz: Um niemanden auszugrenzen, fordert diese die Installierung eines „Säulenparks“ am Jahrmarktgelände: „Dort wäre Platz für 7.472 weitere Säulen und somit für jedes bis dato bekannte Krankheitsbild.“ Die beste Bezeichnung für die Pestsäule am Hauptplatz wäre aber wohl Linzsäule – angesichts der chronisch kranken Finanzen der Stadt.

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