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    Woher nehmen? 100 Millionen Sanierungskosten

    Sanierung des Neuen Rathauses kostet zehn Prozent des Linzer Jahresbudgets

    26. März 2026
    in Linz, Politik
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    Die Sanierung des Neuen Linzer Rathauses wird ein finanzieller Kraftakt: Alleine die Planungskosten gehen in Richtung 500.000 Euro, die gesamte Sanierung des 41 Jahre alten Stahlbetonbaus wird 100 Millionen Euro verschlingen – das entspricht zehn Prozent des städtischen Jahreshaushalts. Budgetiert ist bis dato allerdings kein einziger Euro. Bleibt die Frage: Wie soll die finanziell sowieso schon angeschlagene Stadt einen solchen zusätzlichen Kredit stemmen?

    Das Neue Rathaus in Linz-Urfahr steht vor einer umfassenden Generalsanierung. Eine Vorstudie hat erhebliche bauliche, bauphysikalische und technische Mängel festgestellt, darunter Schimmelbildung durch Wassereintritte, marode Rohrleitungen, eine stark beanspruchte Fassade sowie Probleme mit dem Abwassersystem. Das Gebäude aus den 1980er-Jahren kann daher nicht mehr bei laufendem Betrieb saniert werden. In den letzten 20 jahren wurde es zudem verabsäumt, kleinere Sanierungsschritte auf den Weg zubringen, umso umfassender muss jetzt saniert werden.

    1985 eröffnet, herber Charme: das NEUE Rathaus am Brückenkopf Urfahr. (Foto: Redaktion)

    Geplant ist eine vollständige Absiedelung der rund 1.000 Mitarbeiter für die Dauer der Bauarbeiten. Der geplante Auszug und der Beginn der Sanierung sind für 2030 vorgesehen. Die Bauzeit wird mit etwa zwei Jahren veranschlagt, ein Wiedereinzug im Jahr 2033 soll angestrebt werden.

    Etappenweiser Planungsprozess
    In den kommenden Jahren wird das Projekt schrittweise vorbereitet:

    • Bis 2027 soll ein umfassendes Raum- und Funktionskonzept erstellt werden.
    • Bis 2028 folgt die Fachplanung und die Erarbeitung eines fertigen Entwurfs.
    • Parallel laufen Verhandlungen mit der Raiffeisenlandesbank OÖ (RLB OÖ) über mögliche Übergangsflächen am Europaplatz, wo sich früher die alte Raiffeisen-Zentrale befand.

    Lediglich für den Planungsvorlauf wurden von der Stadt drei Millionen Euro reserviert. Die Generalsanierung soll das Neue Rathaus fit für die Zukunft machen: höhere Energieeffizienz, barrierefreier Zugang, moderne Gebäudetechnik und eine dauerhaft sichere Bausubstanz stehen im Vordergrund. Aktuell stehen Sanierungskosten von 100 Millionen Euro im Raum. Aufgrund der Teuerung und der allgemeinen Preisentwicklung gibt es aber Befürchtungen, dass diese Summe um einen zweistelligen Millionenbetrag steigen könnte. Die Maßnahme gilt als eines der größten Bauprojekte der kommenden Jahre in der Landeshauptstadt.


    Über das Neue Linzer Rathaus: Vom umstrittenen Wettbewerbsprojekt zum zentralen Verwaltungsgebäude

    Das Neue Rathaus im Stadtteil Urfahr zählt zu den größten Bauprojekten, die Linz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts realisiert hat. Es entstand in den Jahren 1980 bis 1985 und markierte einen wichtigen Schritt in der Modernisierung der Linzer Stadtverwaltung.

    Hintergrund: Die Notwendigkeit eines neuen Rathauses
    Bis in die 1970er-Jahre waren die Dienststellen des Linzer Magistrats über zahlreiche Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. Das historische Alte Rathaus am Hauptplatz war für die gewachsene Verwaltung einer Großstadt mit damals rund 200.000 Einwohnern längst zu klein geworden. Die Stadt suchte daher nach einem zentralen Standort, der ausreichend Platz für eine moderne Verwaltung bieten sollte. Bereits 1975 wurden in Alt-Urfahr West umfangreiche Assanierungsmaßnahmen durchgeführt, bei denen auch ältere Gebäude weichen mussten, um Platz für das neue Projekt zu schaffen. In der Gemeinderatssitzung vom 27. Jänner 1977 wurde schließlich der heutige Standort am nördlichen Brückenkopf der Nibelungenbrücke, direkt an der Donau, festgelegt.

    Zentrales Element des Neuen Rathauses: die Dachterrassen mit intensiver Begrünung. (Foto: Redaktion)

    Architekturwettbewerb und Planung
    Für den Neubau schrieb die Stadt einen Architekturwettbewerb aus, an dem 26 Teams teilnahmen. Den Zuschlag erhielt ein Wiener Architektenteam: Rupert Falkner und Anton Fürtler. Ihr Entwurf war von Beginn an umstritten – Kritiker sprachen von einem monumentalen Betonbau, der sich nur bedingt in das historische Umfeld von Urfahr einfüge. Befürworter lobten hingegen die funktionale Klarheit und die großzügige Raumaufteilung.
    Das Gebäude wurde als reiner Verwaltungsbau konzipiert: fünf Stockwerke, eine Grundfläche von etwa 14.000 Quadratmetern und ein umbauter Raum von rund 293.000 Kubikmetern. Es sollte Platz für rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten und neben den Magistratsdienststellen auch das Stadtarchiv beherbergen.

    Bauablauf

    • Baubeginn: 16. März 1980
    • Dachgleiche: 13. Oktober 1983
    • Bauzeit: Fünfeinhalb Jahre (ein Jahr kürzer als ursprünglich geplant)
    • Eröffnung: 27. September 1985

    Bemerkenswert ist, dass das Projekt nicht nur termingerecht, sondern sogar günstiger als veranschlagt fertiggestellt wurde – ein Umstand, der heute, angesichts steigender Baukosten, fast nostalgisch wirkt.

    Das Gebäude heute
    Seit seiner Eröffnung vor über 40 Jahren  prägt der bau das Stadtbild am Übergang zwischen Urfahr und der Innenstadt. Die Architektur im Stil der späten Moderne mit postmodernen Anklängen polarisiert bis heute: Während einige den klaren, funktionalen Charakter schätzen, wird das Gebäude von anderen als „Betonklotz“ oder „Megastruktur“ kritisiert. Das Neue Linzer Rathaus ist ein markantes Beispiel für die Stadtentwicklung der 1980er-Jahre: ein ehrgeiziges Projekt, das Funktionalität über repräsentative Pracht stellte.

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