• ✈️💸 FLUGABGABE?  NUR DIE SPITZE DES EISBERGS!
Über die Flugabgabe wird heftig diskutiert. Dabei ist sie nur ein kleiner Teil des gewaltigen Abgaben-, Gebühren- und Steuerbergs, der Flugtickets verteuert. Sie werden den Kopf schütteln:

🇮🇨 Aktuelles Beispiel Wien-Gran Canaria: Zum eigentlichen Austrian-Flugpreis von 327 Euro kommen satte 137 Euro an Steuern und Gebühren – 42 Prozent obendrauf.

Wie das zustandekommt? Nun: Am Flughafen Wien (und nicht nur dort) gibt es u.a. den Extra-Zuschlag „Infrastrukturentgelt Betankung“: Hier kostet die Nutzung der Tankinfrastruktur extra Geld – zusätzlich zum eigentlichen Treibstoff. Daneben findet sich ein „Infrastrukturentgelt Rampe“ zur Nutzung der Einstiegsrampe. Und hinter dem Kürzel „PRM-Entgelt“ (0,86 Euro pro abfliegendem Passagier) steckt ein weiterer Beitrag, mit dem die Unterstützung von gehbehinderten Reisenden finanziert wird.

Oder das Sicherheitsentgelt („Airport Security“): VIE Airport verlangt 10,52 Euro pro abfliegendem Passagier fürs Taschenkontrollieren – das gilt auch für bereits teils mehrfach kontrollierte Transferpaxe. Bei 200 Fluggästen kommen da gleich mal über 2.000 Euro extra pro Abflug zusammen, die die Airline und am Ende der Passagier extra berappen muss.

🛫 Noch verrückter: Linz–Frankfurt & retour! Das günstigste Ticket kostet 139,99 Euro, die ausgewiesenen Steuern und Gebühren betragen laut Buchungsbeleg aber sogar 143,36 Euro – also mehr als der Ticketpreis selbst. Die Airline verdient da nur mehr an der Subvention, die vom Land OÖ kommt. 🤯
Freitag, November 6, 2026
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Ab November 2024: Autofahrer müssen auf der Nibelungenbrücke eine Fahrspur an die Radler abtreten

9. Januar 2024
in Linz, Politik
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Es ist eine kleine Revolution, die sich da anbahnt: Ab November 2024 wird je eine Fahrspur der Nibelungenbrücke zum Radweg umfunktioniert. Für den Autoverkehr bleiben immer noch zwei Spuren pro Fahrtrichtung, zusätzlich wird die neue Westringbrücke, die zeitgleich dem Verkehr übergeben wird, eine Entlastung bringen. Später sollen auch noch zusätzliche Rampen an den Brückenköpfen eine weitere Erleichterung für Radler bringen.

Nachhaltig niederschlagen wird sich 2024 die Eröffnung der A 26-Westringbrücke. „Durch den Westring ergeben sich große Chancen für die Verkehrsberuhigung im Innenstadtbereich. Dies soll bereits sichtbar werden, wenn der erste Abschnitt – sprich die Westringbrücke – im November eröffnet wird. Ab dann wird es möglich sein, zum einen den Hauptplatz für den Durchzugsverkehr zu sperren und zum anderen pro Richtung je einen zusätzlichen Fahrstreifen der Nibelungenbrücke für die Radfahrer zu reservieren. Worüber jahrelang diskutiert wurde, das wird im Jahr 2024 Realität“, kündigt Hajart an. 

Konkret wird als erster Schritt mit Betonelementen als provisorische Einbauten begonnen, um eine Abtrennung zwischen Auto- und Fahrradverkehr zu schaffen. Die baulichen und damit finalen Adaptierungen werden dann im Zuge der bevorstehenden Generalsanierung der Nibelungenbrücke umgesetzt. Der diesbezügliche Zeitplan wird aktuell zwischen Stadt Linz und Land OÖ abgestimmt.

Wie die Kostenaufteilung für den neue Radweg und die Rampen auf der Brücke, die dem Land OÖ gehört, aussehen wird, ist offen. Mit dem Denkmalschutz laufen die Gespräche bezüglich der Umbauten an der 1940 erbauten Brücke bereits, Hajart erwartet hier keine Probleme. Zeitgleich wird auch der Hauptplatz vom Durchzugsverkehr befreit. In weiterer Folge wird diese auch baulich neu gestaltet werden.

„Der Anteil des Radverkehrs in Linz ist von 7 auf knapp 11 Prozent gestiegen.“

Im letzten Jahr wurden zahlreiche Akzente gesetzt, um die Mobilitätswende voranzutreiben und den Mobilitätsmix in Linz zu verbessern. Schnell und vergleichsweise kostengünstig kann beim Thema Radfahren angesetzt werden. Schon bei seiner Antrittsrede hat Hajart sein klares Ziel genannt, Linz zur Fahrradstadt zu machen: „Der Anteil des Radverkehrs in Linz ist von 7 auf  knapp 11 Prozent gestiegen. Das ist zwar einer der höchsten Anteile aller oberösterreichischen Städte, angesichts des nationalen bzw. internationalen Vergleichs besteht aber noch klarer Handlungs- und Ausbaubedarf.“

Jeder, der vom Auto auf ein anderes Fortbewegungsmittel umsteigt, bedeutet ein Auto weniger im Stau und somit einen wichtigen Beitrag zur Lösung des Stauproblems, so Hajart, der als Vorbild in Sachen Radanteil am Verkehr Städte wie Graz (19,3% Radanteil) oder Salzburg (21,0%) sieht. Bei der nächsten großen Verkehrserhebung im Jahr 2032 will man mit diesen beiden Cities auf Augenhöhe sein. Das erklärte Ziel für 2024 sei – neben einem weiteren Anstieg des Radfahranteils – vor allem der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, so Hajart.

 

 

 

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