Der Linzer Ordnungsdienst (OSL) geht in die Offensive für ein sauberes Stadtbild. In den kommenden Wochen werden die Kontrollen massiv verstärkt – vor allem gegen das weit verbreitete Übel des Litterings. Besonders im Fokus: achtlos auf Gehsteige, in Grünflächen oder bei Haltestellen weggeschnippte Tschickstummel.
„Jede achtlos weggeworfene Dose, jeder illegal entsorgte Müllsack ist mehr als nur ein Kavaliersdelikt – es ist ein Ausdruck von Respektlosigkeit gegenüber unserer Umwelt und gegenüber all jenen, die sich täglich für ein sauberes Linz einsetzen“, sagt Mario Gubesch, Geschäftsführer der Linzer Ordnungsdienst GmbH. „Dieses rücksichtslose Verhalten auf Kosten der Gemeinschaft schadet uns allen. Deshalb werden wir in den nächsten Wochen mit aller Konsequenz vorgehen.“
Zigarettenkippen gelten als besonders heimtückische Form der Verschmutzung: Ein einziger Stummel kann bis zu 40 Liter Wasser verunreinigen, enthält giftige Stoffe und zersetzt sich nur sehr langsam. Dennoch landen sie viel zu oft einfach auf der Straße – ein alltägliches Ärgernis, das das Stadtbild nachhaltig beeinträchtigt.
Sicherheitsstadtrat Michael Raml unterstützt die Aktion: „Ein sauberes und sicheres Linz ist ein zentrales Versprechen an unsere Bürger. Die unsachgemäße Entsorgung von Müll führt jährlich zu Kosten in Millionenhöhe, die letztlich von der gesamten Linzer Gemeinschaft getragen werden müssen. Wir senden ein klares Signal, dass Rücksichtslosigkeit gegenüber unserem Lebensraum nicht toleriert wird.“
Die Teams des Ordnungsdienstes werden im gesamten Stadtgebiet präsenter sein und jede Übertretung nach dem oberösterreichischen Abfallwirtschaftsgesetz konsequent anzeigen. 50 Euro kostet eine achtlos „weggeschnippte“ Tschick. Die Aktion versteht sich jedoch nicht nur als Repression, sondern als Appell an alle Linzer: Jeder kann mithelfen – durch korrekte Entsorgung in Aschenbechern, Mülleimern oder den zahlreichen offiziellen Sammelstellen.

















