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    Graffiti: Rückendeckung für „Street Artists“

    6. Dezember 2024
    in Linz
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    Waren es in grauer Vorzeit meist monumentale Statuen und Säulen auf breiten Sockeln an zentralen Plätzen, so wird die Definition von Kunst im öffentlich Raum heute viel weiter gefasst. Da werden oft versteckte Plätze, Naturzonen und Gebäude zu eindrucksvollen Kunsträumen. Und doch gibt es eine klare Bruchlinie, an denen die Kunst im öffentlichen Raum von der Anregung zur Erregung wird. Dann nämlich, wenn die Grenzen der Legalität überschritten werden.

    Graffiti und Street Art sind aus dem öffentlichen Raum längst nicht mehr wegzudenken. Der künstlerische Mehrwert der Werke sogenannter „Street Artists“ wird in Österreich durchaus erkannt und auch entsprechend gefördert. So hat es mittlerweile mit der Ausstellung „Graffiti & Bananas“ im Linzer Stadtmuseum Nordico auch Street Art als anerkannte Kunstform ins Museum geschafft.

    „Murals im öffentlichen Raum verschönern Fassaden, diese Kunstform unterstütze ich“

    Und man trifft damit den Nerv einer breiten Öffentlichkeit. So zeigt eine repräsentative Befragung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) unter 1.000 Österreichern im Alter von 18 bis 75 Jahren, dass legales Graffiti und Street Art überwiegend befürwortet werden und sich die Österreicher mehr künstlerische, legale Street Art im öffentlichen Raum wünschen. Problematisch wird Graffiti jedoch dann, wenn damit fremdes Eigentum beschädigt und in weiterer Folge Sachschäden zu beklagen sind.

    Künstlerischer Umdenkprozess
    „Murals im öffentlichen Raum verschönern Fassaden, diese Kunstform unterstütze ich“, so Lang-Mayerhofer. In der Linzer Innenstadt würden jedoch die illegalen Sprayer zunehmend zu einem Problem werden. „Es häufen sich die Beschwerden, etwa im Stockhof- und im Domviertel massiv. Viele Hausbesitzer sind einfach sauer, wenn ihr Besitz permanent beschmiert wird- und die meisten bleiben ja auf den Reinigungskosten sitzen“, informiert Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.

    Lang-Mayerhofer will daher aufklären und dadurch einen Umdenkprozess einleiten. „Kunst versus Vandalismus – und da gibt es eine klare Grenze. Wer Häuser beschmiert, begeht eine Straftat. Und diese mitunter schwere Sachbeschädigung muss auch gesetzlich geahndet werden. Andererseits stehen wir als Stadt auch zur Street Art Kunst und wollen diese auch fördern – nur eben an dafür vorgesehen Plätzen.“

     Freiflächen für legale Graffitis
    Österreichweit gibt es aktuell rund 80 Flächen für legale Graffiti – zehn davon sind in Oberösterreich, acht davon in Linz. (www.spraycity.at) Seit den 1980er-Jahren hat sich auch in der Stahlstadt eine Szene entwickelt, spätestens mit dem Mural Harbor sind Graffitis salonfähig geworden. Kulturreferentin Lang-Mayerhofer: „Der Mural Harbor als größtes Outdoor-Museum ist mittlerweile unter den Top10 der touristischen Sehenswürdigkeiten in Linz.“

    Doch auch für jene, deren Kunstverständnis angesichts einer beschmierten Hauswand enden wollend ist, gibt es mittlerweile technische Abhilfe. Mit sogenannten abrasiven Verfahren wird Graffiti durch Reibung von der Hauswand entfernt. So arbeiten speziell entwickelte Maschinen zum Beispiel mit einem Gemisch aus geschroteter Walnussschale und Glasmehl. Durch Unterdruck erreicht die Mischung eine Geschwindigkeit von 400 Kilometer pro Stunde und wird durch einen Schlauch auf die Oberfläche gesprüht. Das Granulat wird anschließend zusammen mit der Farbe wieder in die Maschine gesaugt.

    „Bewohner des Stockhofviertels haben bereits so ein Reinigungsgerät. Im Rahmen der „Rad.Werk.Stadt“ am Freitag, 15. März, von 14 bis 17 Uhr im Innenhof beim Hotel ‚Schwarzer Bär‘ haben Interessierte die Möglichkeiten, so ein Gerät zu begutachten und mit uns zu diskutieren“, so Lang-Mayerhofer.

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