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    46.000 Autos passieren täglich den Schandfleck Linzer Westeinfahrt

    18. November 2018
    in Linz
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    Willkommen in Linz: verbarrikadierte Fenster und Türen, Müll in den Höfen, Einbruchsspuren, heruntergekommene Fassaden… die Linzer Westeinfahrt bei der Waldeggstraße ist alles andere als eine Visitenkarte für die Stadt. 200 Wohnungen, die von der ASFINAG für den Bau des Westrings abgelöst wurden, stehen dort trotz Wohnungsnot seit neun Jahren leer – und ziehen Obdachlose, Bettlerbanden und Sandler an. Der betroffene Bauabschnitt wird aller Voraussicht nach frühestens 2029 in Angriff genommen.

    Insgesamt 26 Häuser mit 200 Wohnungen wurden an der Waldeggstraße zwischen Westbrücke und Ziegeleistraße seit 2009 abgelöst. Seitdem stehen die Objekte leer und gammeln vor sich hin. Damals musste alles ganz schnell gehen, weil ja der „Baubeginn“ des Westrings bereits 2009 einmal mehr unmittelbar bevorstand.

    46.000 Fahrzeuge passieren die unansehnliche Ghettomeile täglich – und bekommen von der Stadt einen alles andere als positiven ersten Eindruck. „Eine optische Verbesserung der städtebaulichen Schandflecke wird bis zum Baubeginn des Westrings wohl nicht erfolgen, nachdem die Häuser ja abgerissen werden“, heißt es seitens der Stadt Linz. Die Situation wird damit noch viele Jahre so bleiben. In Summe sind für Ablösen usw. bisher ca. 30 Millionen Euro aufgewendet worden.

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    200 Wohnungen stehen seit neun Jahren bei der Linzer Westeinfahrt leer.

    Die vielen Hauseinbrüche durch Obdachlose, Bettlerbanden und Jugendliche in die leerstehenden Objekte werden durch verbarrikadierte Fenster und Türen unterbunden, zusätzlich setzt die ASFINAG verstärkt einen Security-Dienst ein. Der unansehnliche Schandfleck an der stark frequentierten Westeinfahrt ist eine mehr als grausliche Visitenkarte für alle nach Linz kommenden Menschen.

    Fertigstellung 2032
    Jetzt wird zwar endlich mit der Westringbrücke begonnen, aber der Baubeginn der weiteren Abschnitte (Freinbergtunnel, Waldeggstraße/Westbrücke) steht nach dem ewigen Hin und her mit Abschnitt 1 auf wackeligen Beinen. 2028/29 – wenn es keine Verzögerungen mehr gibt – soll der Freinbergtunnel inklusive Bahnhofsknoten fertig sein. Im selben Jahr könnte bestenfalls dann auch die dritte und letzte Bauphase zwischen Bahnhof und Westbrücke in Angriff genommen werden. Der Schandfleck mit den vielen leeren Häusern an der Westeinfahrt bleibt Linz somit noch mindestens zehn Jahre erhalten. 2032 könnte die endlose Geschichte mit der Fertigstellung der A7 ihr Ende finden.

     

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