Der parallel zur Landstraße verlaufenden Marienstraßen-FUZO wird nachgesagt, ein ähnliches Potenzial wie die Herrenstraße zu haben. Seitens der Stadt Linz wird aber nicht viel dafür getan – im Gegenteil: Der Bodenbelag wurde in den letzten 30 Jahren nach jeder Bautätigkeit notdürftig mit den billigsten Mitteln geflickt.
Über die sozialen Medien macht nun ein betroffener Shopbetreiber seinem Ärger Luft. Andreas Pfleger-Weiß betreibt einen Skateboard-Shop in der Marienstraße und bekommt die Entwicklung quasi hautnah mit: „Icin seit 23 Jahren mit meinem Laden in der Marienstraße 12. Es gab eigentlich kein Jahr ohne Baustelle. In all den Jahren wurden hier Häuser abgetragen und durch neue ersetzt, teils Privat, teils Anlegerobjekte. Innenhöfe wurde umgebaut und Häuser wurden aufgestockt. Dazu wurde auch immer wieder die Straße für neue Zuleitungen aufgerissen. Oftmals wurde die Straße wegen eines vermuteten Gaslecks aufgerissen und weil man es nicht gleich fand, wo man es vermutet hatte, an noch gleich zwei weiteren Stellen aufgerissen“, so Pfleger-Weiß.

Hergerichtet wurde der Belag der Marienstraße, sie seit vielen Jahren eine Fußgängerzone ist, von der Stadt aber nicht wirklich entsprechende gefördert wurde, dann jedesmal aber lediglich notdürftig: „Leider wurde die Strasse nie wieder ordentlich hergestellt und so entstand über die Jahre auch dieser Fleckerlteppich.“ Nun soll es aber in absehbarer Zeit eine Sanierung geben – alleine der Glaube daran fehlt den Betroffenen. „Ich bin gespannt wann und wie.“














