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    Salamitaktik: Urfahraner Park schrumpft immer weiter

    1. Juni 2022
    in Klima, Politik
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    Der einst 10.000 Quadratmeter große, öffentliche, zentrale Park zwischen Wildbergstraße und Peuerbachstraße ist – oder besser gesagt war – eine beliebte Naherholungszone für die Bewohner des Urfahraner Zentrums. Nach dem Bau eines Studentenheims, der Errichtung einer eingezäunten Hundefreilaufzone und aktuell dem Bau eines Freibereichs für die im Brucknertower angesiedelte ABIS-Privatschule ist vom Park und seinen Verweilmöglichkeiten allerdings – die Salamitaktik lässt grüßen – nicht mehr viel übrig.

    Das Zentrum Urfahrs verfügt kaum über Grünbereiche, auch das Jahrmarktgelände ist nach wie vor nicht zur Naherholung geeignet, die Umsetzung des Projekts Donauinsel ist nach wie vor unsicher. Einzig die Grünzone im Areal zwischen Brucknertower, der BH Urfahr und dem Sparkassen-Gebäude war eine Ruheoase, ein Rückzugsbereich zum Verweilen.

    Der Raubbau am einst sogar über 10.000 Quadratmeter großen Park (das entspricht fast der doppelten Fläche des Schillerparks) begann 2015, als im südlichen Bereich ein sechsstöckiges Studentenwohnheim gebaut wurde. Gut 1.500 Quadratmeter wurden damals in Anspruch genommen. Auch der Bau des Brucknertowers 2020 knabberte das Areal an.

    So schaut’s aus: Von drei Seiten wurde der einst großzügige Park im Zentrum Urfahrs beschnitten. (Foto: Stadt Linz)

    Im Juni 2021 schließlich wurde auf der Fläche eine großzügige Hundefreilaufzone mit einem massiven Metallzaun abgesperrt, der Ruhebereich des Parks schrumpfte um weitere gut 1.000 Quadratmeter.

    Die im Vorjahr eröffnete, etwa 1.000 Quadratmeter große Hundefreilaufzone ist durch einen massiven Zaun vom verbliebenen Parkbereich abgetrennt.

    Und aktuell folgt der nächste Anschlag auf den ohnehin nur mehr kümmerlichen Restgrün-Bereich: Für die im Brucknertower angesiedelte, private „Anton Bruckner International School“ (Studiengebühr für das neue Schuljahr: knackige 2.700 Euro) wird ein eingezäunter Spielplatz samt Mehrzwecksportplatz mit Gummiboden errichtet. Und der Park selbst? Verdient seine Bezeichnung kaum noch, für Erholungssuchende blieben nur mehr einige Restflecken und Wiesenstreifen.

    Nicht ganz grün: Am linken Bildrand das 2015 auf der Wiese errichtete Studentenheim, rechts der Brucknertower und im Vordergrund der in Bau befindliche Freibereich der ABIS-Privatschule.

    Kommentar
    Da ein Stückerl, dort ein bisserl…. wie man in Linz mit den kargen zentralen Grünflächen umgeht, zeigt die Bigotterie der gesamten Klimadiskussion: Am Freinberg, am Pöstlingberg, in Dornach und an vielen anderen Stellen des Linzer Grünlandes wird nach wie vor versiegelt und (mit Luxuswohnungen) verbaut, was das Zeug hält. Gleichzeitig pflanzt man rund um die Domgasse um fast eine Million Euro ein paar Bäume und stellt 30 Holzkisten mit Bäumchen auf den Hauptplatz (Kostenpunkt: weitere 100.000 Euro), um sich dann als Klimaretter auf die Schulter klopfen zu können.

    Aber zurück zum Park im Zentrum Urfahrs: Von der Widmung her sind diese Bautätigkeiten zwar alle rechtlich wohl einwandfrei, aber: Diese Form der „Raumplanung“ (ohne jedes Konzept oder Einbindung der Anrainerinteressen) zeigt, wie wenig Plan die Stadt in Wirklichkeit hat. Man betreibt lieber Symbolpolitik mit Topfpflanzen am Hauptplatz, Bäumen in der Kroatengasse oder beim Alten Dom – und damit just dort, wo nachweislich seit 1.000 Jahren kein Baum stand. Viel billiger wäre es, mit den noch bestehenden Grünflächen sorgsam umzugehen und diese mit Leben zu befüllen – als das Geld mit solchen Alibiaktionen zum Fenster hinaus zu werfen. Die Linzer dürfen sich zurecht gepflanzt fühlen.

    Und zum Bau des Brucknertowers samt der im Erdgeschoß situierten ABIS Eliteschule (dessen Unterbringung die Stadt Linz damals explizit als Bedingung festlegte, um einen „Mehrwert“ für die Öffentlichkeit zu generieren) stellt sich einmal mehr die Frage: Wie schlampig wurde hier rund um die Schule geplant – und vor allem genehmigt, wenn man jetzt auf einmal – ein Jahr nach Fertigstellung des Gebäudes – draufkommt, dass die Schule einen Freibereich benötigt?

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