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Manch andere Gemeinden kämpfen bereits mit der Wasserversorgung, in Linz ist jedoch alles im grünen Bereich: Aktuell fördert die Linz AG rund 74 Millionen Liter Trinkwasser täglich (statt wie gewöhnlich etwa 65 Millionen Liter). Technisch möglich wären sogar bis zu 130 Millionen Liter pro Tag.

💧 Woher kommt eigentlich das Linzer Trinkwasser?
Aus dem Wasserhahn fließt echtes Naturprodukt: Das Linzer Trinkwasser stammt fast ausschließlich aus Grundwasser und zählt zu den hochwertigsten Österreichs.
✅ Die wichtigste Quelle ist das Schutzwasserwerk Scharlinz, wo mehrere Tiefbrunnen Wasser aus dem riesigen Grundwasserkörper der Traun-Enns-Platte fördern.
✅ Das Wasserwerk Heilham versorgt vor allem den Norden von Linz und dient zusätzlich als wichtige Reserve.
✅ Für den Ernstfall sorgen Verbindungsleitungen zu benachbarten Wasserversorgern – damit die Versorgung auch bei Störungen gesichert bleibt.
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Kommt jetzt ein Rauchverbot in Schanigärten?

9. Oktober 2024
in Freizeit, Linz
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Laut einer neu geplanten EU Verordnung soll jetzt (auch) in der Gastronomie auch das Rauchen im Freien verboten werden. Die Gesundheitsminister beraten aktuell über ein Rauchverbot, von dem auch Schanigärten, öffentliche Spielplätze, Schulhöfe, Freizeitparks, Freibäder und Gastgärten betroffen wären. Von den Parteien haben sich bislang ÖVP und FPÖ dagegen ausgesprochen – gefordert wird eine Ausnahme der Schanigärten. Befürchtet wird ein weiteres Wirtersterben, nachdem es bereits durch das Indoor-Rauchverbot 2019 in der Gastronomie einen Umsatzrückgang von bis zu 30 % gab und etwa 10% der Gastronomen sogar schließen mussten.

Derzeit lässt ein von der EU geplantes Rauchverbot im Freien die Wogen hochgehen. Es soll Personen, insbesondere Kinder und Jugendliche, an öffentlichen Plätzen vor dem Passivrauch schützen.  Sollten davon auch die Gastgärten von Wirtshäusern betroffen sein, gibt es auch von Tourismus-Spartenobmann Gerold Royda ein klares Nein. „Für uns Tourismusbetriebe würde das starke Umsatzeinbußen bedeuten, für viele sogar den Ruin. Die Vorschrift würde die Betriebe ohnehin nur unnötig belasten, denn die Raucher stellen sich dann neben die Schanigärten auf die Straßen und rauchen dort weiter“, ist Royda überzeugt, dass eine derartige Vorschrift am Ziel vorbeigehen würde, es aber den Wirten die Gäste verscheucht.

Weniger Auflagen, nicht mehr
„Die EU hätte Wichtigeres zu tun, als sich ständig zu überlegen, wie sie Wirten das Leben schwer machen kann. Unsere Gäste halten sich an die Regelungen und rauchen nur in den definierten Zonen, so sind die anderen Gäste ohnehin geschützt“, so der Spartenobmann weiter, der daran erinnert, dass vor wenigen Jahren viele Wirte in abgetrennte Raucherbereiche in Innenräumen investiert haben. Die Ausgaben waren jedoch völlig umsonst, weil dann ein gänzliches Rauchverbot gekommen ist. Auf den Kosten sind aber dennoch die Betriebe sitzen geblieben. „Wir brauchen weniger Auflagen, nicht mehr!“, gibt Royda zu verstehen, dass Österreich entgegen der Empfehlung der EU-Kommission vorgehen müsse und eine solche Regelung nicht bundesweit umsetzen dürfe.

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