• 🎉🥳🍾 Ab morgen: Nach über sechs Jahren ist Kleider Bauer zurück!

Morgen öffnet Kleider Bauer auf der Linzer Landstraße wieder seine Türen. Das traditionsreiche Modehaus wurde dafür umfassend umgebaut – und präsentiert sich praktisch komplett neu. 👏

Auch architektonisch kann sich das Ergebnis sehen lassen: Verantwortlich zeichnet das renommierte Linzer Architekturbüro Riepl Riepl. Klare Linien, viel Glas und schlichte Eleganz prägen das neue Haus.

#kleiderbauer #linzercity #linzamagazin #linzerlandstrasse
Donnerstag, September 24, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

„Während Kunst und Musik mit städtischen Kampagnen und Events gefeiert werden, wird der Fußball in Linz wie ein lästiger Fremdkörper behandelt“

Kein-Meister-Empfang, kein WM Public Viewing LASK-Initiative fordert, dass Linz "endlich eine echte Fußballstadt wird"

24. Juni 2026
in Meinung, Sport
Screenshot

Screenshot

0
SHARES
369
VIEWS
Share on Facebook

Die Initiative „Wir sind LASK“ richtet sich in einem offenen Brief an den Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer. Tenor: Die Stadt bekenne sich viel zu wenig zum Fußballsport im Allgemeinen. So gab es für das Meisterteam keinen Empfang und auch keine besondere Ehrung (das Land OÖ bittet hingegen heute zum offiziellen Landesempfang für die Doublegewinner). „Besonders deutlich wird dieses Armutszeugnis auch jetzt wieder bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Während andere Städte pulsierende Fanmeilen und städtische Public Viewings organisieren, herrscht auf den offiziellen Plätzen der Stadt Linz gähnende Leere, so „Wir sind LASK“. Wir haben den offenen Brief im Original-Wortlaut.

Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Linz

Herr Bürgermeister,
Linz investiert stolz in sein Image als Kulturhauptstadt, als Medienstadt, als Vorreiter der Industrie. Doch wenn es für viele um das populärste Kulturgut des Landes geht – den Fußball –, zieht sich die Stadtpolitik seit Jahren auf eine Position der kühlen Distanz und der emotionalen Ignoranz zurück. Als Linzer Bürger und Fußballfan verfolge ich eine Entwicklung, die mich zunehmend fassungslos macht: Während Kunst und Musik mit städtischen Kampagnen und Events gefeiert werden, wird der Fußball in Linz notorisch wie ein lästiger Fremdkörper behandelt.

Wie tief diese Ignoranz sitzt, hat die jüngste Vergangenheit schmerzhaft gezeigt: Im Mai dieses Jahres hat der LASK Historisches erreicht und erstmals seit 61 Jahren wieder das nationale Double aus Meisterschaft und Cup nach Linz geholt. Ein sportlicher Meilenstein, der die gesamte Region elektrisiert hat.

Und wie reagierte die Stadtpolitik? Mit ohrenbetäubendem Schweigen, unterbrochen nur von ein paar pflichtbewussten, netten Social-Media-Kommentaren aus der Marketingabteilung. Keine große städtische Würdigung, kein stolzer Empfang im Rathaus, der diesem historischen Erfolg gerecht geworden wäre.

Besonders deutlich wird dieses Armutszeugnis auch jetzt wieder bei der aktuellen Fußball-Weltmeisterschaft. Während andere Städte pulsierende Fanmeilen und städtische Public Viewings organisieren, herrscht auf den offiziellen Plätzen der Stadt Linz gähnende Leere. Großevents im Herzen der Stadt werden komplett verweigert oder dem privaten Sektor überlassen. Die Botschaft der Stadtverwaltung ist klar: Fußballfans und die Begeisterung im öffentlichen Raum sind in der Linzer Innenstadt unerwünscht.

„Schauen wir auf die neue Raiffeisen Arena: Für die Stadt Linz war dieser Deal ein finanzieller Befreiungsschlag. Durch die Übergabe des Areals hat sich die Stadt von den enormen Erhaltungskosten und dem Sanierungsstau der alten, maroden Gugl befreit.“

Dabei profitiert die Stadt Linz wirtschaftlich massiv von ihren Vereinen. Der Bau der neuen Stadien wird oft als „Geschenk an den Sport“ verkauft – doch ein genauerer Blick entlarvt dieses Narrativ als reines Kalkül. Schauen wir auf die neue Raiffeisen Arena: Für die Stadt Linz war dieser Deal ein finanzieller Befreiungsschlag. Durch die Übergabe des Areals hat sich die Stadt von den enormen Erhaltungskosten und dem Sanierungsstau der alten, maroden Gugl befreit. Das finanzielle Risiko wurde komplett auf den Verein abgewälzt. Heute investiert die Stadt nichts mehr in den Betrieb, sondern kassiert im Gegenteil Jahr für Jahr eine saftige Baurechtsrente. Gleichzeitig streicht Linz bei Länderspielen des ÖFB-Teams und internationalen Europacup-Nächten die fette Beute ein: Hotellerie, Gastronomie, Handel und der öffentliche Verkehr profitieren massiv von der Umwegrentabilität, die die Vereine erzeugen.

Kurzum: Die Stadt Linz nutzt den Profifußball als lukratives Geschäftsmodell, weigert sich aber beharrlich, sich emotional zu ihm zu bekennen oder die Erfolge unserer Vereine gebührend zu feiern. Viele Fans fordern kein Steuergeld für Millionengehälter. Wir fordern Anerkennung. Wir fordern eine Stadtpolitik, die den Fußball als Teil der Linzer Identität begreift, statt ihn nur als Einnahmenquelle zu betrachten. Wir fordern, dass die Begeisterung für diesen Sport wieder einen Platz im öffentlichen Raum unserer Stadt bekommt – durch sichtbare Anerkennung geschichtsträchtiger Erfolge, echte Imagekampagnen und städtisch organisierte Fanzonen bei Großereignissen.

Es ist an der Zeit, dass Linz nicht nur eine Stadt mit zwei Bundesliga-Stadien ist, sondern endlich wieder eine echte Fußballstadt wird.

Previous Post

StVO-Novelle soll Entspannung auf der Landstraße bringen

Next Post

Public Viewing gegen Algerien? Der Bürgermeister entscheidet

Next Post
Screenshot

Public Viewing gegen Algerien? Der Bürgermeister entscheidet

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Früher wusste Linz noch, wie eine Klangwolke funktioniert

16. September 2026

Linie 48: Auf alten Gleisen in die Öffi-Zukunft

19. September 2026

Ausgezeichnet: Die Linzer TramTrains!

17. September 2026

20.000 Fahrgäste täglich: Bei der Eisenbahnbrücke entsteht Urfahrs neuer Öffi-Hotspot

19. September 2026

„Rote Karte gegen Völkermord“: Polit-Demo vor Länderspiel

Wie viel der heutigen KI-Rechenleistung wird in 10 oder 20 Jahren tatsächlich noch benötigt?

Screenshot

Kritik an geplanter 4%-Hürde erreicht den Linzer Gemeinderat

Screenshot

Michael Raml trifft den deutschen AfD-Sunnyboy und Wahlsieger Siegmund in Wien

„Rote Karte gegen Völkermord“: Polit-Demo vor Länderspiel

24. September 2026

Wie viel der heutigen KI-Rechenleistung wird in 10 oder 20 Jahren tatsächlich noch benötigt?

24. September 2026
Screenshot

Kritik an geplanter 4%-Hürde erreicht den Linzer Gemeinderat

24. September 2026
Screenshot

Michael Raml trifft den deutschen AfD-Sunnyboy und Wahlsieger Siegmund in Wien

23. September 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • „Rote Karte gegen Völkermord“: Polit-Demo vor Länderspiel
  • Wie viel der heutigen KI-Rechenleistung wird in 10 oder 20 Jahren tatsächlich noch benötigt?
  • Kritik an geplanter 4%-Hürde erreicht den Linzer Gemeinderat

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm