Bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck, Laptop und Handy bleiben in der Tasche: Pünktlich zum Ferienbeginn wird das Fliegen am Flughafen Wien deutlich komfortabler. Dafür investierte der Airport rund 25 Millionen Euro in modernste Scanner-Technologie. In Linz sind weiterhin nur 100ml erlaubt.
Wer bisher vor der Sicherheitskontrolle hektisch Shampoo, Trinkflasche oder Laptop aus dem Handgepäck kramen musste oder seine Getränke zurücklassen musste, kann künftig entspannter reisen. Am Flughafen Wien gehen am Freitag insgesamt 35 neue CT-Scanner in Betrieb. Sie ermöglichen eine wesentlich genauere Kontrolle des Handgepäcks.
Die praktische Folge für Passagiere: Flüssigkeiten dürfen künftig in Behältern mit einem Gesamtvolumen von bis zu zwei Litern im Handgepäck mitgeführt werden. Auch elektronische Geräte wie Laptop, Tablet oder Smartphone können in der Tasche bleiben. Selbst die Wasserflasche muss nicht mehr extra herausgenommen werden. Für die neue Technik investierte der Flughafen Wien rund 25 Millionen Euro.
Während Wien damit einen weiteren Schritt Richtung Kundenservice macht, müssen sich Fluggäste am Flughafen Linz gedulden. Dort kommt die neue Scanner-Generation nicht zum Einsatz – und das wird auch wohl so schnell nicht passieren, weil das Geld für die entsprechende Investition fehlt.
Allzu groß dürfte der Leidensdruck in Linz allerdings ohnehin nicht sein: Angesichts des mittlerweile stark ausgedünnten Flugangebots kommen deutlich weniger Passagiere in den Genuss einer Sicherheitskontrolle. Wer regelmäßig abhebt, startet daher häufig ohnehin über den Flughafen Wien – und profitiert dort ab sofort von den neuen, deutlich komfortableren Abläufen…















