• 🎨🌟 Florale Sternennacht – Kunst aus Linz!
Der Linzer Ausnahmekünstler Lukas J. Aigner gilt mit seiner unverwechselbaren, farbgewaltigen Bildsprache als der wohl ausdrucksstärkste Maler der Donaustadt.

Mitten in Urfahr, nur einen Steinwurf von der Donau entfernt, öffnet er nun die Türen seiner Galerie zur neuen Ausstellung „Florale Sternennacht“.

📅 Vernissage: Donnerstag, 10. Dezember 2026, ab 17 Uhr
📍 Galerie Lukas J. Aigner · Fiedlerstraße 4 · 4040 Linz

„Das Dunkel erkennt nur den hellen Schein, als Finsternis ist es blind vor dem eigenen Sein.“
L. J. Aigner, 2026

Ein winterlicher Abend in Linz, Kunst unter Sternen und Zeit für persönliche Begegnungen. 👨🏻‍🎨
Freitag, Oktober 30, 2026
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Jetzt oder nie: LinzPLUS will den Hauptbahnhof nach Süden öffnen

14. September 2026
in Klima, Linz, Politik
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Rund um den Linzer Hauptbahnhof stehen in den kommenden Jahren Milliardeninvestitionen an. Für LinzPLUS-Fraktionsobmann Lorenz Potocnik ist deshalb jetzt der Zeitpunkt gekommen, ein jahrzehntealtes städtebauliches Problem anzugehen: Der Hauptbahnhof soll endlich auch nach Süden geöffnet und direkt mit dem Makartviertel verbunden werden. Einen entsprechenden Antrag bringt LinzPLUS in den Gemeinderat ein.

Das Problem ist eigentlich kaum zu übersehen: Hauptbahnhof und Makartviertel liegen unmittelbar nebeneinander – und sind für Fußgänger und Radfahrer trotzdem voneinander getrennt. Dazwischen befindet sich das gewaltige ÖBB-Areal mit Werkstätten, Gleisen und Rangierflächen. Rund 500.000 Quadratmeter umfasst diese praktisch nicht öffentlich zugängliche „Bahninsel“. Wer sie umrunden muss, kommt laut LinzPLUS auf rund 3,5 Kilometer bzw. etwa 45 Minuten Fußweg.

Zwei Milliarden – aber kein Durchstich
Besonders ärgerlich findet Potocnik, dass sich gerade jetzt eine vielleicht einmalige Gelegenheit bieten würde. Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Weststrecke zwischen St. Valentin, Linz und Wels sollen in den kommenden zehn Jahren rund zwei Milliarden Euro in Bahn und öffentlichen Verkehr fließen.

„Jetzt oder nie braucht es eine übergeordnete Anstrengung, eine Bündelung der Kräfte, um die stadtentwicklerische Sperre, die die Westbahntrasse und das riesige Areal der ÖBB beim Hauptbahnhof darstellen, endlich zu überwinden.“

Für Linz bringt das massive Veränderungen: Unter anderem soll eine leistungsfähigere S-Bahn mit dichterem Takt entstehen. An der Lastenstraße ist zudem eine neue Bahnstation für das Franck- und Makartviertel vorgesehen, die nach den derzeitigen Planungen 2034 in Betrieb gehen soll. Nur eine direkte Verbindung vom Hauptbahnhof nach Süden ist bislang nicht vorgesehen. Lorenz Potocnik sieht Stadt, Land, ÖBB und möglicherweise auch den Bund gefordert. Den ersten Schritt müsse allerdings Linz selbst setzen.

Chance für Jahrzehnte?
Hinzu kommt, dass die ÖBB Flächen im Umfeld der Wiener Straße entwickeln wollen. Bahn-Ausbau und Stadtentwicklung treffen damit ausgerechnet jetzt zusammen. Für Potocnik ergibt sich daraus ein seltenes Zeitfenster: „Wenn rund um den Bahnhof ohnehin Milliarden investiert und große Flächen unmittelbar daneben neu entwickelt werden, müssen Stadt, Land und ÖBB gemeinsam über den dringend notwendigen Durchstich nachdenken. Wenn wir es jetzt wieder verschlafen, verbauen wir diese Chance erneut für Jahrzehnte.“ Dabei verlangt LinzPLUS noch keineswegs den sofortigen Bau eines millionenteuren Tunnels. Zunächst soll überhaupt geklärt werden, welche Variante technisch möglich wäre, was sie kosten würde und wer sich an der Finanzierung beteiligen könnte.

Andere österreichische Städte hätten vorgemacht, wie Bahnhofsareale besser mit den angrenzenden Stadtteilen verbunden werden können. Potocnik verweist unter anderem auf Graz, Salzburg und Lienz.

Prammer soll Planung starten
Jetzt soll Bürgermeister und Planungsreferent Dietmar Prammer aktiv werden. LinzPLUS beantragt im Gemeinderat einen offiziellen Planungsprozess. Gemeinsam mit externen Planern, ÖBB und Land OÖ sollen Varianten, technische Machbarkeit und Finanzierung untersucht werden. Das Ergebnis soll nach Möglichkeit noch vor dem Sommer 2027 vorliegen. Potocnik: „Es geht heute noch nicht darum, ob der Durchstich 10, 20 oder 50 Millionen kostet. Zuerst brauchen wir eine Vision und ein Commitment.“

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