Am Pöstlingberg wird mehr und mehr gebaut, was auch Probleme mit sich bringt: Die Pöstlingbergbahn ist zu Stoßzeiten komplett überfüllt. doch eine Lösung ist in Sicht:Just am heutigen 1. April wurde ein Strategiepapier der LINZ Linien geleakt: Statt der viel zu kleinen Pöstlingbergbahn-Garnituren sollen zukünftig die 40 Meter langen Cityrunner auf den Linzer Hausberg rollen. Eine erste Testfahrt verlief vielversprechend. Damit ist auch die Verlängerung der Pöstlingbergbahn bis nach Tschechien keine Zukunftsmusik mehr.
Mein Gott, warum hat da keiner früher dran gedacht? Laut einem unserer verQUERt-Redaktion zugespielten Geheimpapier der Linz Linien sollen schon bald Cityrunner-Straßenbahnen auf den Linzer Hausberg rollen und die endlosen Pendlerströme entlasten. „Die Kosten sind aufgrund der bereits bestehenden Gleisanlage minimal, die Steigungen auf den Pöstlingberg sind für die Cityrunner dank eines günstigen Chiptunings machbar“, heißt es im Inhalt schlüssig.
Probleme macht nur die fehlende Wendeschleife am Pöstlingberg. Aber auch hier gibt es einen visionären Ansatz: Geplant ist, die im Kreis fahrende Grottenbahn als Umkehrschleife zu nutzen, es müssten lediglich 120 Meter Gleis von der Bergstation herüber verlegt werden.
Damit auch die Pendler das neue Verkehrsmittel nutzen können, wird auf der mittlerweile obsoleten Pöstlingberg-Rodelwiese ein Parkhaus für 1.500 PKWs entstehen. Die Einfahrtshöhe soll dabei großzügige 3,20 Meter betragen, um auch den vielen SUV- und Traktorfahrern eine Teilnahme am „Erlebnis Pendeln“ zu ermöglichen.

Pöstlingbergbahn goes Tschechien
Das Potenzial der Pöstlingbergbahn ist damit aber noch lange nicht erschöpft: Eine Verlängerung über Gramastetten, Bad Leonfelden, Vyssi Brod (dt. Wurstibrot) nach Budweis soll ebenfalls bereits ‚auf Schiene‘ sein.
In Jubelstimmung ist man da auch bei der stets kritischen Mühlviertler Pendlerallianz: „Gewährleistet muss aber sein, dass oftad auch unsare Viecherln wie Hendl, Schafe oder Schweine (bis 50 Kilo) zum Kindertarif auf Linz owitransportiert werden kenna“, fordert Pendler-Sprecher und Nebenerwerbsbauer August Sauschedl.
Schlägt die Idee ein, wäre sogar der geplante Westring-Tunnel hinfällig, denn die Pendelströme würden künftig über die leistungsstarke Pöstlingbergbahn fließen. Die Grundsteinlegung zum Ausbau soll übrigens bereits in genau 12 Monaten, am 1. April 2027 erfolgen – zufälligerweise ein Wahljahr.


























