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    Das Kreuz mit dem Gendern

    15. März 2023
    in Meinung, verQUERt I Satire
    good friday holy background with cross

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    Mit der 3. überarbeiteten Auflage ihres „Leitfadens für geschlechtergerechtes Formulieren“ will die Diözese Linz künftig noch stärker „die Reproduktion stereotyper Zuschreibungen“ verhindern. Einige zum Himmel schreiende Geschlechterungerechtigkeiten wurden aber einmal mehr außen vor gelassen, ach du heilige:r Herrgott/Herrgöttin!

    Bereits im Vorwort („Liebe Mitarbeitende!“) sticht die Anrede „Adressat*innenkreis“ wohlfeil ins Auge. Weiter geht’s mit Beispielen für die vielfältigen, geschlechtergerechten Schreibweisenempfehlungen – wie etwa „Christinnen und Christen“ oder „die*der Fachfrau*Fachmann“.

    Zu achten sei ganz besonders auch auf die Übereinstimmung innerhalb eines Satzes: Statt „Die Kirche als Arbeitgeber“ darf es ausnahmslos nur mehr „Die Kirche als Arbeitgeberin“ heißen. Wobei: Ist „Die“ Kirche“ nicht auch schon wieder so eine üble „Reproduktion einer stereotypen Zuschreibung“? Keine Sorge: Wir werden diese Frage eine:m:r Mitarbeit:in in der/die Diözes:in weiterleiten.

    Zu vermeiden seien auch Klischees, Stereotypen und sexistische Ausdrucksformen in Wort und Bild. „Die Burschen aus der IT kümmern sich darum“ geht laut diözesärer Fibel gar nicht, selbst wenn in der dortigen Abteilung nur Männer arbeiten. Ebenso ein No Go: „Die Mädels aus dem Sekretariat erledigen das“ – unabhängig davon, ob es dort einen Sekretär (nicht den Schreibtisch) gibt.

    Unbeantwortet lässt die zwölfseitige Pfaff:innenfibel leider elementare Fragen: Was passiert mit dem liebgewonnenen „Um Gottes willen“ oder dem oft achtlos dahingesagten „Grüß Gott“?

    Die direkte Anrede ist auch so ein gefährliches Minenfeld. Die Diözese Linz empfiehlt etwa, dem „Schirmherr“ die „Schirmfrau“ entgegenzustellen. Das Rednerpult sei künftig mit „Redepult“ zu titulieren. Und statt „Expertenwissen“ sei künftig der Begriff „Fachwissen“ zu verwenden. Der „Anfängerkurs“ firmiert laut dieser Fibel ab sofort nur mehr als „Grundkurs“, das „Mitarbeiter*innengespräch“ wird zum Gottseidank unverdächtigen „Jahresgespräch“.

    Unbeantwortet lässt die zwölfseitige Pfaff:innenfibel leider elementare Fragen: Was passiert mit dem liebgewonnenen „Um Gottes willen“ oder dem oft achtlos dahingesagten „Grüß Gott“? Oder dem (Suppen)Schöpfer? Und wird Christi Himmelfahrt zu „Christines Himmelfahrt“? Anzudenken wäre, die Hostie künftig straffrei auch als „Der Hosterich“ titulieren zu dürfen. Fragen über Fragen, die hoffentlich bei der 4. überarbeiteten Auflage des „Leitfadens für geschlechtergerechtes Formulieren“ beantwortet werden, Teufelinnen und Teufel nochmal!

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