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Manch andere Gemeinden kämpfen bereits mit der Wasserversorgung, in Linz ist jedoch alles im grünen Bereich: Aktuell fördert die Linz AG rund 74 Millionen Liter Trinkwasser täglich (statt wie gewöhnlich etwa 65 Millionen Liter). Technisch möglich wären sogar bis zu 130 Millionen Liter pro Tag.

💧 Woher kommt eigentlich das Linzer Trinkwasser?
Aus dem Wasserhahn fließt echtes Naturprodukt: Das Linzer Trinkwasser stammt fast ausschließlich aus Grundwasser und zählt zu den hochwertigsten Österreichs.
✅ Die wichtigste Quelle ist das Schutzwasserwerk Scharlinz, wo mehrere Tiefbrunnen Wasser aus dem riesigen Grundwasserkörper der Traun-Enns-Platte fördern.
✅ Das Wasserwerk Heilham versorgt vor allem den Norden von Linz und dient zusätzlich als wichtige Reserve.
✅ Für den Ernstfall sorgen Verbindungsleitungen zu benachbarten Wasserversorgern – damit die Versorgung auch bei Störungen gesichert bleibt.
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Meilenstein OÖ Gesundheitsplan 2030: Versorgung wird ausgebaut

Haberlander: "Klares Bekenntnis zu den regionalen Spitalsstandorten"

5. Januar 2026
in Land, Linz, Politik
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Oberösterreich erzielt im OÖ Gesundheitsplan ein starkes Ergebnis: In Verhandlungen mit ÖGK und Sozialversicherung werden dem Land zunächst 50 neue Kassenstellen zugewiesen. Damit wird die Trendwende im niedergelassenen Bereich eingeleitet und die Versorgung mit Kassenärzten – insbesondere in ländlichen Regionen, in Allgemeinmedizin und Facharztdisziplinen – spürbar verbessert. Gleichzeitig werden die Fachambulanzen der Spitäler gestärkt. Auch die Spitäler werden spürbar gestärkt.

„Oberösterreich hat, historisch bedingt, zu wenige Kassenarzt-Stellen. Das muss sich ändern und dazu ist mit dem im Gesundheitsplan 2030 vorgesehenen Ausbau ein guter erster Schritt getan.Damit wollen wir der demografischen Entwicklung Rechnung tragen und die ärztliche Versorgung der Menschen in den Regionen verbessern“, so die zuständige Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander.

Christine Haberlander: „Mit dem Gesundheitsplan sichern wir die Versorgung nicht nur – wir entwickeln sie gemeinsam weiter.“

Herausforderung Demografie
Eine der größten Veränderungen für unser Gesundheitswesen liegt im Wandel der Bevölkerungsstruktur. So werden im Jahr 2035 um 30 Prozent mehr 65- bis 84-Jährige und um 37 Prozent mehr Hochbetagte (85 Jahre und älter) in Oberösterreich leben als 2025 – Altersgruppen, die erfahrungsgemäß die Gesundheitsversorgung stärker in Anspruch nehmen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre) um fünf Prozent.

PVZ-Offensive
Die Anzahl der Primärversorgungszentren soll daher im Rahmen einer Ausbauoffensive auf 33 erhöht werden, somit sollen zu den bestehenden 19 weitere 14 dazukommen. Primärversorgungszentren (PVZ) sind moderne, multiprofessionelle Gesundheitseinrichtungen, die als erste Anlaufstelle für gesundheitliche Anliegen dienen. Sie ergänzen klassische Hausarztpraxen und sollen die wohnortnahe Grundversorgung stärken, Spitäler entlasten und den Ärztemangel bekämpfen. Oberösterreich ist absoluter Vorreiter beim PVZ-Ausbau: Das erste PVZ in Österreich außerhalb Wiens eröffnete 2017 in Enns.

„Gemeinsam arbeiten wir für ein Ziel: Dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können. Heute – und bis ins hohe Alter. Wir arbeiten dafür, dass in Zeiten raschen medizinischen Fortschritts und einer immer älter werdenden Gesellschaft die Gesundheitsversorgung in Oberösterreich gut und stark bleibt. Mit dem Gesundheitsplan sichern wir die Versorgung nicht nur – wir entwickeln sie gemeinsam weiter.“
Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander

Klare Stärkung der Spitäler
Der Regionale Strukturplan Gesundheit 2030 (RSG) bekennt sich zudem eindeutig zur regionalen Versorgung und zur Weiterentwicklung aller oberösterreichischen Spitalsstandorte, um diese für den demografischen Wandel fit zu machen. So werden in den oberösterreichischen Krankenhäusern die ambulanten Betreuungsplätze (plus 53 Plätze) und die Tagesklinikplätze (plus 82 Plätze, durch Umwidmung von Normalpflegebetten) ausgebaut. Durch diese tagesklinischen Plätze für kleinere Eingriffe werden die Zentral-OP entlastet und damit den Wartezeiten entgegengewirkt.

Die konkreten Maßnahmen in den kommenden Jahren:

  • Mehr Intensivbetten (+85)
  • Erweiterung ambulanter Betreuungsplätze in den Fachambulanzen der oö. Spitäler
  • Zusätzliche Plätze in Tageskliniken (+82 Plätze) und Dialyse (+25 Plätze)
  • Beantragung von sechs neuen Großgeräten
  • Ausbau der onkologischen Versorgung

Christine Haberlander: „Der Ausbau der Kassenarztstellen sowie die Sicherung und Stärkung unserer regionalen Krankenhäuser hilft uns, die Herausforderungen der demografischen Entwicklung gerüstet zu sein.“

Besonders in der Onkologie finden stetig Weiterentwicklungen statt. Durch den Behandlungsfortschritt in den letzten Jahren werden die früher oft tödlichen Krebserkrankungen zunehmend chronisch, was aber auch bedeutet, dass die Patienten länger im Gesundheitssystem verweilen. „Mit dem RSG 2030 wird der Grundstein für ein umfassendes Krebszentrum gelegt“, so Haberlander.

Digital vor ambulant und stationär
Digitale Angebote sollen künftig verstärkt vor ambulanten und/oder stationären Leistungen in Anspruch genommen werden. Durch den gezielten Ausbau von eHealth und Telemedizin sollen Versorgungswege optimiert und Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt werden.

Megatrends Gesundheitsförderung und Prävention
Über den Gesundheitsförderungsfonds stellen Land Oberösterreich und Sozialversicherung  2026 zudem 6,75 Mio. Euro für verschiedene Projekte zur immer wichtigeren Gesundheitsförderung und Prävention zur Verfügung. „Wir unterstützen die Menschen in Oberösterreich mit einer umfangreichen Palette an Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogrammen. Dabei geht es vor allem darum, jeder und jedem Werkzeuge in die Hand zu geben, um ein gesundes und fittes Leben zu führen. Gestartet wird schon bei den Jüngsten in der Gesunden Krabbelstube und im Gesunden Kindergarten“, so Haberlander.

 

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