Montag, Mai 11, 2026
    LINZA!
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    LINZA!
    No Result
    View All Result

    Personenschifffahrt: Traumschiffe oder „Dreckschleudern“ mit wenig Mehrwert für Linz?

    22. August 2019
    in Linz
    0
    SHARES
    15
    VIEWS
    Share on Facebook

    Die Personenschifffahrt auf der Donau boomt: In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Anlandungen in Linz fast verfünffacht. Der Tourismus jubelt zwar, aber:  Die Wertschöpfung für Linz ist minimal. Gegessen, getrunken und geschlafen wird meist nur am Schiff. Nach der Anlandung werden die All-Inklusive-Gäste von vornehmlich deutschen Busunternehmen abgeholt und zu Ausflügen etwa ins Salzkammergut oder nach Krumau gebracht. Zurück lassen die Schiffe Tonnen an Müll und Diesel-Abgasen. Alleine für die Stromversorgung benötigten die angelegten Schiffe 2017 über 1,6 Millionen Liter Diesel. Auch die Anlieferung von Wäsche und Lebensmittel erfolgt nicht wirklich klimagerecht teilweise durch deutsche Sublieferanten. 

    Durch die rasant  zunehmenden Personenschifffahrt werden auch die Emissionen zu einem nicht zu vernachlässigenden Problem für Linz. Während es etwa in Passau bereits 13 Landstromanschlüsse gibt, ist es Linz zwischen Nibelungen- und Eisenbahnbrücke gerade mal einer (drei weitere befinden sich bei der Schiffswerft, wo aber keine auf Tour Kreuzfahrtschiffe anlegen). Das heißt, der Großteil der anlegenden Schiffe produziert den Strom für Küche, Klimaanlagen, Beleuchtung usw. mit Dieselaggregaten.

    Regelmäßige Grenzwertüberschreitung
    An der Linzer Donaulände – eigentlich ein Ort der Erholung – liegen die Schadstoffkonzentrationen laut einer aktuellen Luftstudie des Landes Oberösterreich regelmäßig über dem EU-Grenzwert. Würde man alle Anlegestellen im Bereich der Nibelungenbrücke mit Landstrom ausstatten, könnten jährlich 59 Tonnen NOx-Emissionen und bis zu 20 μg/m³ NO2-Immissionen eingespart werden.

    Enorme Müllmengen
    Ein Problem sind auch die großen Müllmengen, die von den Schiffen in Linz entsorgt werden. Getrennt wird – anders als in der klassischen Gastronomie vorgeschrieben – kaum, der Müll kommt fast durchwegs unsortiert in großen Säcken und mittels Kränen oder kleiner Beiboote von Bord.

    Abwässer: keine echte Kontrolle
    Drittes Problemfeld: die Abwässer. Schiffe sollen an der österreichischen Donau immer wieder ihre Tanks direkt in die Donau entleeren, weil das schneller geht als Abpumpen und vor allem günstiger ist. Zudem fehlt es landseitig auch oft an den entsprechenden Einrichtungen, Wartezeiten sind angesagt. Es fehlen gesetzliche Vorgaben, dass über das Abwasser und dessen Entsorgung Aufzeichnungen gemacht werden müssen. Lediglich eine vom damaligen Minister Norbert Hofer zustandgebrachte freiwillige Deklaration „verpflichtet“ die Schiffsbetreiber über eine fachgerechte Entsorgung ihrer Abwässer.

     

    Previous Post

    Soooo geht Cocktail: Die Cocktailbar Easy bittet zum Cocktailkurs!

    Next Post

    Wird jetzt der gesamte Donaupark zum „Schiffsbahnhof“?

    Next Post

    Wird jetzt der gesamte Donaupark zum "Schiffsbahnhof"?

    • Meistgelesen
    • Comments
    • Neueste

    Linz bleibt (weiter) Open Air!

    4. Mai 2026

    Am Sonntag kommt der Meisterteller nach Linz!

    5. Mai 2026
    Screenshot

    Best of Integration

    5. Mai 2026
    Screenshot

    Urfahraner Frühjahrsmarkt: FÜNF neue Fahrgeschäfte!

    23. April 2026

    Hundefreilaufzone Wasserwald muss endlich „repariert“ werden

    Wer rettet Räder besser?

    Urfahraner Jahrmarkt: Grillhendl & Bier immer weniger angesagt

    Screenshot

    Hauptplatz-Bäumchen werden 6

    Bis 70km/h Speed: E-Bike Tunen als Volkssport

    11. Mai 2026

    Hundefreilaufzone Wasserwald muss endlich „repariert“ werden

    11. Mai 2026

    Wer rettet Räder besser?

    11. Mai 2026

    Urfahraner Jahrmarkt: Grillhendl & Bier immer weniger angesagt

    11. Mai 2026

    LINZA auf Facebook

    Loading...

    Schlagwörter

    altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

    Kontakt

    Am Alten Feldweg 4
    4040 Linz
    Österreich
    holzleitner(at)linza.at

    Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

    Neueste Beiträge

    • Bis 70km/h Speed: E-Bike Tunen als Volkssport
    • Hundefreilaufzone Wasserwald muss endlich „repariert“ werden
    • Wer rettet Räder besser?

    Nach Kategorie durchsuchen

    • Allgemein
    • Events
    • Freizeit
    • Galerie
    • Klima
    • Kultur
    • Land
    • Linz
    • LINZAgschichten
    • Meinung
    • Politik
    • Sport
    • Umfrage
    • Unterwegs
    • verQUERt I Satire
    • Wels
    • Downloadbereich
    • Datenschutz
    • Impressum
    • Kontakt

    © 2025 wilson holz I Wilhelm

    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche

    © 2025 wilson holz I Wilhelm