Trotz schwacher Konjunktur präsentiert sich der oberösterreichische Arbeitsmarkt weiterhin robust. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent liegt das Bundesland deutlich unter dem Österreich-Schnitt und zählt erneut zu den Spitzenreitern.
Der Arbeitsmarkt in Oberösterreich zeigt sich auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bemerkenswert stabil. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,9 Prozent im Juni 2026 weist Oberösterreich die drittniedrigste Arbeitslosenquote Österreichs auf. Lediglich Tirol (3,7 Prozent) und Salzburg (3,9 Prozent) schneiden noch besser ab. Bundesweit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,9 Prozent und damit zwei Prozentpunkte über dem oberösterreichischen Wert.
Besonders erfreulich ist auch die Entwicklung am Beschäftigungsmarkt: Rund 698.000 unselbstständig Beschäftigtebedeuten weiterhin ein sehr hohes Beschäftigungsniveau. Gleichzeitig suchen zahlreiche Unternehmen trotz der schwachen Konjunktur weiterhin dringend nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Landeshauptmann Thomas Stelzer sieht darin eine Bestätigung des wirtschaftspolitischen Kurses des Landes: „Arbeit ist die beste Form der sozialen Sicherheit. Deshalb setzen wir konsequent auf einen starken Wirtschaftsstandort, auf Investitionen und auf beste Rahmenbedingungen für unsere Betriebe. Dass der Arbeitsmarkt in Oberösterreich stabil ist, zeigt, dass dieser Weg richtig ist.“
Österreichweit bleibt die Lage hingegen angespannt. Zwar ist die Beschäftigung insgesamt relativ stabil, gleichzeitig liegt die Arbeitslosigkeit weiterhin über dem Vorjahresniveau. Auch die Zahl der beim AMS gemeldeten offenen Stellen ist zuletzt zurückgegangen, was die anhaltend schwache Konjunktur widerspiegelt. Dennoch besteht insbesondere in Bereichen wie Industrie, Handwerk, Pflege, Tourismus und IT weiterhin ein erheblicher Fachkräftebedarf.















