Drogenhotspots, Messerstechereien, ein Hackenangriff und Schusswaffengebrauch: Wie sicher ist Linz noch? Nach mehreren Gewalttaten reagiert die Politik nun mit einem Sicherheitsgipfel, Termin: 11. Mai lädt die Stadt am Vormittag zu einem hochrangig besetzten Treffen mit Polizei, Fachleuten aus Prävention, Sozialbereich und Gesundheit. Im Anschluss sollen die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden.
Im Zentrum des Treffens steht eine umfassende Lageeinschätzung sowie die Abstimmung konkreter Maßnahmen. Ziel ist es, rasch wirksame Schritte zu setzen und die Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen zu intensivieren. Der Gipfel knüpft an bereits eingeleitete Maßnahmen nach einem Vorfall am Südbahnhofmarkt an und soll diese weiterentwickeln.
„Ich habe gemeinsam mit dem Bürgermeister zu einen Sicherheitsgipfel am 11. Mai eingeladen. Dort wird es vor allem darum gehen, gemeinsam konkrete Sicherheitsmaßnahmen auszuarbeiten und unverzüglich umzusetzen.“
Michael Raml
Speziell Sicherheitsstadtrat Michael Raml drängte innerhalb der Stadtregierung auf ein koordiniertes Vorgehen und sieht den Gipfel als notwendigen Schritt, um von der Analyse ins Handeln zu kommen: „Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hat durch die brutalen Attacken auf offener Straße in der Innenstadt massiv gelitten. Zusätzlich zu einer umfassenden sachlichen Lagebeurteilung wird es beim Sicherheitsgipfel daher vor allem darum gehen, dass die Stadt gemeinsam mit der Polizei und Experten aus dem Präventions- und Sozialbereich konkrete Sicherheitsmaßnahmen bespricht und umsetzt.“
Bürgermeister Dietmar Prammer: „Die jüngsten Vorfälle haben viele Menschen in Linz verunsichert. Gerade deshalb ist es wichtig, die Situation sachlich aufzuarbeiten und gemeinsam mit den zuständigen Stellen konkrete Schritte zu beraten. Wir haben den Sicherheitsgipfel bereits nach dem Vorfall am Südbahnhofmarkt vereinbart, aber zugewartet, um nicht vorschnell zu reagieren. Unser Ziel ist klar: mehr Sicherheit für die Linzer und ein abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten.“
Mit dem Treffen am 11. Mai setzt die Stadt ein klares Signal, dass sie auf die jüngsten Entwicklungen reagieren will. Ob der Gipfel tatsächlich rasch spürbare Verbesserungen bringt oder nur heiße Luft produziert, bis sich die medialen Wogen geglättet haben, wird sich allerdings erst in den kommenden Wochen zeigen. Bleibt zu hoffen, dass diesmal mehr herauskommt als die üblichen Floskeln und Placebo-Maßnahmen wie „Es braucht mehr Sozialarbeit“…


















