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    Des Kaisers Grünzeug

    16. Oktober 2023
    in LINZAgschichten
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    Fast 68 Jahre lange regierte Kaiser Franz Joseph – und auch das damals beschauliche Linz erwies dem Langzeit-Regenten immer wieder die ihm gebührende Ehre. In geballter Form geschah dies am Freinberg. Neben der Franz Josephs Warte (1889) erinnert auch eine gewaltige, über 120 Jahre alte Eiche an seine Herrschaft.

    Sitzfleisch hatte er, der Franz Joseph: Fast 68 Jahre lang saß er am Thron. Da kam einiges an Jubiläen zusammen. Diese wiederum waren willkommene Anlässe, um den Langzeit-Regenten zu huldigen. Nachdem man dem Franzl zum 40. Jubiläum seiner Amtszeit bereits eine feine Aussichtswarte auf den Freinberg stellte, beglückte ihn Linz zum 50. Thronjubiläum im Jahr 1898 mit Grünzeug: Die vor 123  Jahren gesetzte „Kaisereiche“ unterhalb der Barbarakapelle hat inzwischen imposante Ausmaße erreicht. Die Eiche war überigens eine Spende der Poschacher Brauerei (1836-1981), deren Bier-Ausstoß bereits damals rund 100.000 Hektoliter betrug.

    Nach 123 Jahren Wachstum eine echte Größe in der Linzer Baumszene: die Kaisereiche am Freinberg.
     Der ehemalige Bürgermeister von Linz, Viktor Drouot (1811-1897) stiftete direkt vor der Kaisereiche eine Gedenktafel auf einem Findling aus dem Kürnbergerwald.

    Hier befand sich bis 1881 die alte hölzerne Aussichtswarte, die 1889 durch die heutige, etwa 250m weiter bergan stehende ersetzt wurde. Ein schönes Platzerl, an dem Bänke einladen, sich eine kleine Auszeit zu nehmen und dem Kaiser gedanklich zu huldigen.

    Sollte man gesehen haben: die Relativ formidable Aussicht von der Freinbergwarte auf Linz und Urfahr.

    Nur einen Steinwurf entfernt steht bei der bergan gelegenen Barbarakapelle eine Haubitzengranante aus dem 1. Weltkrieg – und somit aus just jener Zeit, in der auch Kaiser Franz Joseph das Zeitliche segnete (21. November 1916). Es war zugleich auch der Anfang vom Ende der Monarchie, die nur zwei Jahre später zerbrach. Die Haubitzengranate ist ein Gedenk-Symbol des „oö. Artilleristenbunds“ an gefallene Kameraden der beiden großen Kriege.

    Diese 800 kg schweren Geschoße flogen einst fast 15 km weit. Im 1. Weltkrieg wurden erstmals Massenvernichtungswaffen in großem Maße eingesetzt.  Auch wenn der 21ha große Park durch die Westring-Baustelle bis 2023 an einigen Stellen arg in Mitleidenschaft gezogen wird, kann man sich noch hierher zurückziehen – nicht umsonst zählt der Freinberg seit fast 200 Jahren zu den beliebtesten Naherholungsgebieten der Stadt. 

    Info: Die Kaisereiche
    1898 wurde am Freinberg (rechterhand auf halbem Weg zwischen Jägermayerhof und Aussichtswarte) anlässlich den 50jährigen Thron-Jubiläums Kaiser Franz Josephs die „Kaisereiche“ gepflanzt. Etwas weiter oben wurde 1978, anlässlich des 150. Todestages von Franz Schubert, eine Schubert-Linde gepflanzt. Der Komponist soll hier sehr gerne verweilt und die Aussicht genossen haben.

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