• Seit über  zwei Wochen abgeschlossen dürften die Arbeiten beim neuen Eingangsbereich im Volksgarten sein. Bekanntlich entstand hier um über 400.000 € ein „Nebelspiel zur Abkühlung an heißen Tagen“. Von einer Eröffnung ist jedoch nichts zu sehen, obwohl aktuell die heißesten Temperaturen des Jahres vorherrschen. 
👉 Dem „Flurfunk“ im Rathaus zufolge könnte es daran liegen, dass fast die gesamte Stadtspitze derzeit auf Sommerurlaub weilt und es darum an Personen fehlt, die das Band durchschneiden.
👉 Unverständlich erscheint auch, warum der Baubeginn erst im Juni erfolgte und nicht schon früher, um den gesamten Sommer nutzen zu können. Im Herbst braucht es vermutlich keine Abkühlung mehr….
Samstag, August 1, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Wahlen 2015: Plakatschlacht um Linz

4. August 2015
in Politik
Bunt, laut, groß: die Parteiplakate für die Wahlen am 27. September

Bunt, laut, groß: die Parteiplakate für die Wahlen am 27. September

0
SHARES
11
VIEWS
Share on Facebook

Am 27. September wählen Linz und Oberösterreich. Die anfängliche Zurückhaltung ist einer Werbeoffensive gewichen, der sich keiner entziehen kann. Speziell das Plakat in allen möglichen Formaten gilt nach wie vor als die „Mutter aller Werbemittel“. Wir plauderten mit Rainer Reichl, dem Boss von Reichl & Partner, der siebentgrößten Werbeagentur Österreichs, über die Plakatkampagnen von SPÖ, ÖVP, FPÖ und Grünen.

Sie wurden hundertmal totgesagt und sind dennoch das auffälligste Erkennungsmerkmal für Wahlzeiten: Werbeplakate. Oft als Sichtbehinderung im Straßenverkehr oder „optische Umweltverschmutzung“ denunziert, sind Großflächenplakate nach wie vor eines der wichtigsten Mittel zum Transport von Botschaften. Branchenleader USP etwa bietet knapp 3.000 Plakatstellen in Oberösterreich an, die teuersten Stellen schlagen sich mit über 2.000 Euro für 14 Tage zu Buche, Produktionskosten noch gar nicht mit eingerechnet.

Rainer Reichl – die Linzer Straßen sind bereits voll mit Wahlplakaten. Manche Mitbürger sind davon genervt. Wie effizient ist diese Art der Werbung?  
Ich denke nicht, dass die Menschen wegen der Plakate genervt sind. Es sind eher die globalen, nationalen und auch regionalen Herausforderungen und die Untätigkeit von einzelnen Politikern, die nerven. Wir erkennen zunehmend, wie wichtig eine funktionierende Demokratie ist und dass wir vertrauenswürdige, kompetente, tatkräftige und visionäre Politiker brauchen. 

Wie stark wirkt sich Werbung in den letzten Monaten vor der Wahl noch aus?    
Es zeigte sich, dass ein Drittel der Wähler erst unmittelbar vor Wahlen entscheidet, ob und wer gewählt wird. Der Aufbau von Vertrauen ist daher die wichtigste Strategie. Dabei verlieren Parteien an Bedeutung, die Einzelperson wird wichtiger. 

Top-Werber Rainer Reichl
Top-Werber Rainer Reichl

Was in Linz auffällt: Die großen Parteien stellen ihre Spitzenkandidaten in den Mittelpunkt ihrer Sujets.
Die Qualität der Plakate ist unterschiedlich, alle Politiker wollen natürlich das Vertrauen der Wähler gewinnen. Bürgermeister Klaus Luger macht das sehr souverän, er verspricht auch nichts. Ihm glaube ich, dass er die Stadt führen kann. Die anderen Kandidaten wirken dagegen etwas blass.  

Lustig-originelle Ideen sucht man im Wahlkampf bisher vergebens. Sollte man nicht auch mal lachen können – im Idealfall sogar über sich selbst?  
Sie haben Recht. Das fehlt. Ich könnte mir schon auch eine von Gerhard Haderer illustrierte Kampagne vorstellen. Aber mit Humor gewinnt man leider keinen Wahlkampf. 

Was würden Sie als Werbeprofi für das Wahlkampffinale empfehlen?    
Ich denke, dass Österreich und auch Europa bald Kampagnen für die Aufrechterhaltung der Demokratie fahren muss. Mit Ausländerfeindlichkeit, politischem Stillstand und halbherzigen Ideologien können die Leute nichts anfangen. Die Wähler suchen nach Politikern mit Visionskraft und der Power, diese Ideen auch umzusetzen. Die Werbekampagne vor dem Wahlkampf könnte man sich sparen, wenn die Parteien ihren Wählern ganzjährig wieder Sinn und Inhalt vermitteln.          

Welche Slogans gefallen Ihnen besonders: SPÖ/Luger: „Mein Herz schlägt Linz“, ÖVP/Baier: „Besser wirtschaften. Denn Steuergeld ist euer Geld“, FPÖ/Wimmer: „Asylchaos stoppen“, Grüne/Schobesberger: „Liebe ist stärker als Angst“  
Bernhard Baier von der ÖVP verspricht etwas, was er nicht halten kann. Detlef Wimmer nützt mit der FPÖ  die Asylfeindlichkeit vieler Österreicher und profitiert von der traurigen Situation der Notleidenden. Er punktet damit im rechten Eck, verärgert aber auch viele in der Mitte. Den Slogan der Grünen finde ich insoferne gut, weil er eine mutige Aussage zur Lösung eines riesigen, aktuellen Problems ist. Bürgermeister Klaus Luger glaube ich, wenn er sagt, dass sein Herz für Linz schlägt. Daher bekommt er auch für diese Aussage Bestnoten. Er schafft es so, Vertrauen aufzubauen. 

Tags: baierfpögrünelugerövpReichlspöwahlenwimmer
Previous Post

„Ich will, dass Linz als weltoffene City wahrgenommen wird – und nicht durch seltsame Taferl“

Next Post

Eisenbahnbrücke: Zwei gute Lösungen, aber welche ist die bessere?

Next Post
Ab Mai 2016 muss die alte (links) einer neuen Eisenbahnbrücke weichen

Eisenbahnbrücke: Zwei gute Lösungen, aber welche ist die bessere?

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Bereits 59 Gastro-Betriebe: Die Plus City wird zur „Gastro City“

29. Juli 2026

PRO frisst LENTIA: Kannibalisieren sich die beiden großen Urfahraner Shoppingzentren?

27. Juli 2026
Screenshot

Gute Nacht Linz? Kein Projekt ohne Anrainerbeschwerden…

28. Juli 2026

Drei Hände in mir

20. Juli 2026

Grundwasser-Alarm rund um das Google-Rechenzentrum

Screenshot

Ehemaliger Taubenmarktbrunnen, der „nicht im Freien betreibbar“ war, steht jetzt wieder im Freien

Bereits 59 Gastro-Betriebe: Die Plus City wird zur „Gastro City“

Screenshot

Gute Nacht Linz? Kein Projekt ohne Anrainerbeschwerden…

Grundwasser-Alarm rund um das Google-Rechenzentrum

1. August 2026

Kommt jetzt (endlich) ein Rauchverbot auf Linzer Kinderspielplätzen?

31. Juli 2026
Screenshot

Ehemaliger Taubenmarktbrunnen, der „nicht im Freien betreibbar“ war, steht jetzt wieder im Freien

30. Juli 2026

Die Untiefen der Linzer Donau…

30. Juli 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Grundwasser-Alarm rund um das Google-Rechenzentrum
  • Kommt jetzt (endlich) ein Rauchverbot auf Linzer Kinderspielplätzen?
  • Ehemaliger Taubenmarktbrunnen, der „nicht im Freien betreibbar“ war, steht jetzt wieder im Freien

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm