Vor etwa eineinhalb Jahren wurde die Klosterstraße Richtung Hauptplatz vom Autoverkehr befreit und eine großzügige Attraktivierung versprochen. Außer den altbekannten Ausreden, warum etwas nicht geht, passierte seitdem nichts, die Straße gleicht mehr den je einer öden Steinwüste, nur halt ohne Autos. Dabei ist es wahrlich keine Raketenwissenschaft, zumindest ein paar mobile Sitzgelegenheiten oder Pflanzen aufzustellen, wie unser Entwurf zeigt.
„Ja wo bleibt die von Martin Hajart groß angekündigte Attraktivierung der Klosterstraße?“, fragt der blaue Gemeinderat Manuel Danner. Als Maßnahme fordert die ÖVP, die Klosterstraße mit aufgehängten bunten Regenschirmen auszustatten – eine Maßnahme, die viele andere Städte schon vor 20 Jahren durchhalten. Ein klarer Fall von Themenverfehlung, denn das Problem der Klosterstraße liegt ebenerdig – und nicht sechs Meter über der Erde…

Kommentar
Eine 200 Meter lange autofreie Quasi-Sackgasse ohne Gehsteigkanten, ohne Hauszufahrten oder Querstraßen: Einfacher geht’s ja fast gar nicht. Als erster Step würden (mobile) Sitzgelegenheiten und (Topf-)Bäume bzw. Palmen reichen, um die Szenerie zu beleben. Ist das wirklich so schwer? Zu befürchten bleibt aber, dass die Klosterstraße ähnlich der Hauptstraßen Urfahr ein ewiger Zankapfel bleibt und einmal mehr nix weitergeht. Aber 2027 wird gewählt – das nährt die Hoffnung, dass zumindest eine Minimallösung umgesetzt wird. Spaaaatenstich!


















